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Bailouts voraus!

05.06.2018  |  Gary E. Christenson
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Was ist mit zukünftigen Bailouts?

Banken: Angeblich werden Steuerzahler Banken nicht länger retten. Stattdessen werden die Mittel von Bankkunden verwendet, um Bailouts durchzuführen und Banken zu retten. Könnte schwer auf den Bankkunden lasten...

Rentenfonds - Staaten: Viele Berichte haben die Leiden der Rentenfonds (um Billionen Dollar unterfinanziert) der Staaten (Illinois, New Jersey, Kentucky, Kalifornien und andere) dokumentiert. Werden die Politiker einen Zusammenbruch der Rentenfonds zulassen oder staatliche Bailouts verlangen?

Rentenfonds - Städte und Bezirke: Selbes Problem - unterfinanzierte Rentenvorteile und Gesundheitsversicherungskosten überfluten Budgets von Stadt und Bezirk.

Rentenfonds - Privat: Einige sind unterfinanzierter als andere.

Sub-Prime Autokredite: Möglicher Bailout für Kreditgeber?

Hypotheken: Die Zinsen der 10-Jahres-Staatsanleihe bildeten Mitte 2016 einen Boden und sind seitdem gestiegen. Die Hypothekensätze erreichten mehrjährige Hochs. Wird ein weiterer Bailout für Fannie, Freddie oder FHA notwendig werden, wenn Hausbesitzer zahlungsunfähig werden? Bailouts voraus!

Derivate auf Zinsen und Schuldenverbindlichkeiten: Derivate generieren in guten Zeiten Gewinne für Banken. Was passiert, wenn die Zinsen steigen und das Gegenparteirisiko stark zunimmt? Werden wir eine Wiederholung der Kreditkrise von 2008 mit massiven Bailouts beobachten können? Könnte die Deutsche Bank hier eine Rolle spielen?

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Bedingungsloses Grundeinkommen - BGE: Ein garantiertes Einkommen für Jedermann. Es ist nur ein Vorschlag; bis jetzt. Ein BGE ist ein Bailout für Jedermann, aber fragen Sie nicht, wie man dafür zahlt.


Das Fazit:

•  Bailouts sind seit mehr als 80 Jahren relevant. Die Finanzkrise 2008 schuf das "Bedürfnis" für große Bailouts, Regierungsgarantien, beinahe Nullzinsen, Notfallkredite der Federal Reserve, QE, Schuldenzunahmen, "Anreize" und vieles mehr. Was hat sich mit Bank- und Finanzpraktiken verändert, eine ähnliche Krise zu verhindern? Banken, die "zu groß zum Scheitern" waren, sind nun noch größer.

•  Bailouts generieren massive Schulden und entwerten den Dollar weiter.

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•  Bailouts generieren Gewinne für die Elite und Verlust für die Steuerzahler. Banker verlassen sich auf diese ungleiche Verteilung des Reichtums - Privatisierung von Gewinnen und Vergemeinschaftung von Verlusten.

•  Wenn der Dollar entwertet wird, steigen die Preise. Silber und Gold behalten im Durchschnitt ihre Kaufkraft bei. Weitere Bailouts für öffentliche Rentenfonds, staatliche und städtische Regierungen, private Rentenfonds und andere Institutionen sind wahrscheinlich (unausweichlich). Wir brauchen Silber und Gold als Schutz.

•  Amerika ist eine "Bailout-Nation". Politische Entscheidungen bevorzugen Bailouts und Programme, bei denen man etwas "ohne Gegenleistung" bekommt. Man sollte sich Gold und Silber als wesentliche Absicherung gegen inflationäre Konsequenzen von Bailouts im Kopf behalten.


© GE Christenson
aka Deviant Investor



Dieser Artikel wurde am 4. Juli 2018 auf MilesFranklin.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.


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