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Physisches Gold als Schuldpfand fordern, wer seiner Bank Geld leiht

28.09.2018  |  Egon von Greyerz
Wird dies der Herbst der Herbste sein? Wird es, 10 Jahre nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers, erneut einen Herbst der Finanzmarktschocks geben? Die Chancen dafür stehen sehr gut!

Die überdehnten Aktienmärkte machen einen sehr anfälligen Eindruck, einschließlich der 13 "Hindenburg-Omen" am US-Aktienmarkt. Der Dollar könnte bald schon vor seinem finalen Absturz stehen und die US-Staatsanleihemärkte am Rande eines Einbruches. Dies wird im Endeffekt hyperinflationäre Anleihezinsen im Bereich von 20% und mehr nach sich ziehen, wie in Argentinien und der Türkei.


Licht im Dunkeln & einmalige Schnäppchen

Natürlich gibt es immer auch Licht im Dunklen - ein silbernes und ein goldenes. Zusammen mit den Edelmetallaktien werden Silber und Gold in Kürze zu einer außergewöhnlichen Reise aufbrechen und dabei Kurse erreichen, die sich jetzt kaum jemand vorstellen kann. Die Unterbewertung in diesem Sektor zeigt sich am besten am Gold- und Silber-Index XAU. Bei seiner Einführung im Januar 1979 stand dieser Index bei 100 Punkten und heute, nach jahrzehntelanger Geldschöpfung und Kreditexpansion, liegt er bei 63 Punkten.

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"Diesmal ist es anders"

Die finalen Bewegungen vor einer langfristigen Wende an den Weltmärkten sind häufig von emotionalen Achterbahnfahrten gekennzeichnet. Viele Investoren wissen zumindest unterbewusst, dass die Märkte überbelastet und überdehnt sind und dass jederzeit eine Kurswende einsetzen kann. Doch warum sollte es nicht so weitergehen wie bisher? Schließlich wurden die Investoren in den letzten Jahrzehnten stets von den Zentralbanken gerettet. Auch bei Aktienmarkt-Optimisten könnte eine schon 9 Jahre andauernde Hausse durchaus für Bedenken sorgen.

Doch nur sehr wenige sind auf den Ausstieg vorbereitet. Die Gier und der jüngste Erfahrungshorizont sagt: “Der Markt steigt immer.“. Kaum jemand weiß, dass der Aktienmarkt zwischen 1929 und 1932 um 90% einbrach und dass es mehr als 25 Jahre brauchte, bis die Stände von 1929 wieder erreicht waren. Und selbst wenn sie es wüssten, so ist doch "heute alles anders, weil …".

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Forex-Markt: 6 Billionen $ wertloses Papier pro Tag

Forex ist der größte Markt der Welt, mit einem täglichen Handelsvolumen von fast 6 Billionen $. An diesem Markt wird innerhalb von etwas mehr als 2 Wochen mehr gehandelt, als weltweit in einem ganzen Jahr an BIP erzeugt wird. Natürlich sprechen wir hier von einem Markt, an dem ausschließlich Papier gehandelt wird und an dem es keine physische Begleichung gibt. Interessanterweise bestreitet die Deutsche Bank 20% des gesamten Forex-Handelsvolumens.


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