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Silber: Fällt die Jahresendrally ins Wasser?

30.11.2019  |  Robert Schröder
Der 11. Monat des Börsenjahres 2019 ist vorbei. Silber hat mit gut 6% ähnlich stark verloren wie im September. Allerdings liegt das Edelmetall aufs Jahr gesehen mit einem ansehnlichen Plus von 10% noch relativ gut im Rennen. Doch ausgerechnet auf den letzten Metern schwächelt Silber und bleibt hinter den Erwartungen einer Jahresendrally bisher zurück. Fällt selbige dieses Jahr doch noch aus?

Gegenüber der letzten Einschätzung vom 17. November "Silber - Haben die Bullen überhaupt noch eine Chance?" kann Silber nur äußerst schleppend und undynamisch zulegen. Gerade einmal 0,3% geht es hier noch oben. Ab dem letzten Tief vom 12. November immerhin noch 2,16%. Wobei es mit dem Hoch am 22. November bei 17,24 USD zwischendurch schon 3,54% waren. In der Summe ist dieser Anstieg innerhalb von knapp drei Wochen äußerst mager und spricht nicht für eine laufende oder begonnene Jahresendrally.

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Charttechnisch ist aber dennoch alles soweit im Rahmen. Besonders die diagonal verlaufende grüne Unterstützungslinie hält derzeit "den Laden am Laufen". Einzig die Initialzündung lässt noch auf sich warten, die bei Silber im Bereich der 17,40/60 USD auf Tagesschlusskursbasis eine größere Erholung vermuten lassen würde.

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Erinnern Sie sich noch an die Analyse auf Goldseiten.de mit dem Titel "Silber - Warum die 16 USD so extrem wichtig sind!" vom 27. Februar? Hier hatte ich im großen Monats-Chartsbild aufgezeigt, warum die 16 USD auf dieser Zeitebene so wichtig sind bzw. waren.

Damals ging es um den Ausbruch über die 16 USD Marke. Die rote Linie seit dem Jahr 2003 wurde mit dem Beinahe-Test der 20 USD Marke im September zu diesem Zeitpunkt deutlich überboten. Aktuell könnten wir einen klassischen und wichtigen Test des Ausbruchsniveaus sehen!

Übrigens ist die Jahresendrally 2018 am 14. November mit damaligen signifikanten Tiefs gestartet. Doch erst am 30. November ging es hier für viele Wochen richtig zur Sache. Ob sich die Geschichte "reimt", werden wir in den nächsten vier Handelswochen sehen. Der charttechnische Fahrplan ist zumindest abgesteckt.


© Robert Schröder
www.Elliott-Waves.com


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