Suche
 

FED trägt Schuld an den Unruhen in den USA - Analyse zu Palladium

03.06.2020  |  Markus Blaschzok
- Seite 3 -
Open in new window
Der Palladiumpreis brach während Rezessionen immer dramatisch ein


Obwohl dem Palladiumpreis vor zwei Wochen der Sprung über den Abwärtstrend gelang, konnten die Bullen diesen Ausbruch bisher nicht mit einem weiteren Verlaufshoch bestätigen. Dies ist kein gutes Zeichen, denn Ausbrüche aus Abwärtstrends sollten dynamisch erfolgen und zu schnellen Anschlusskäufen führen, sonst erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Bullenfalle deutlich.

Der mittelfristige Aufwärtstrend wird aktuell zum dritten Mal getestet. Noch ist dieser intakt, doch wenn dieser nach unten durchbrochen wird, so dürften viele Bullen schnell das Handtuch werfen und womöglich Bären zusätzlich auf den Preis drücken, was im Umfeld von relativer Schwäche am Terminmarkt einen erneuten Rücksetzer auf 1.550 $ bedeuten könnte.

Deshalb sollte man mit Argusaugen diesen Aufwärtstrend bei Platin in US-Dollar verfolgen. Bullen sollten eine Stop-Loss-Order platzieren, während sich hier für die Bären diametral gegensätzlich eine Chance für auf einen schnellen Gewinn von 300$ je Feinunze mit einem Short-Trade bietet, wenn der Aufwärtstrend bricht. Angesichts der weiterhin relativ schwachen Industrienachfrage hat dieses Szenario ein relativ hohes CRV aktuell.

Open in new window
Im US-Dollar-Chart zeigt sich ein Aufwärtstrend, der jedoch bald brechen könnte


Der Chart für Palladium in Euro hatte in der Vergangenheit bessere charttechnische Muster und klarere Trends ausgebildet im Vergleich zum Chart in US-Dollar. Dies mag an der großen europäischen Automobilindustrie liegen, die freilich in Euro und nicht in US-Dollar ihre Preise berechnet. Hier zeigt sich, dass der Abwärtstrend noch immer intakt ist und die nächste charttechnische Unterstützung im Bereich von 1.620 € je Feinunze liegt. Die nächsten beiden Unterstützungen sind bei ca. 1.420 € und bei 1.170 €.

Alle diese Unterstützungen könnten im Rahmen dieser Rezession noch erreicht werden. Angesichts der überaus schnellen Erholung der Weltwirtschaft hat ein Preisrückgang auf die Unterstützung bei 950 € je Feinunze mittlerweile eher eine niedrige Wahrscheinlichkeit. Ein Rücksetzer bis in den Bereich um die 1.200 € je Feinunze könnte damit das mittel- bis langfristige Korrekturtief darstellen und antizyklische Käufe dürfte dort interessant werden. Erreicht der Preis dieses Preistief, muss Marktlage jedoch noch einmal neu bewertet werden, bevor wir in das fallende Messer greifen würden.

Open in new window
Im Euro-Chart ist der Abwärtstrend bei Palladium noch immer intakt


© Markus Blaschzok
Dipl. Betriebswirt (FH), CFTe
Chefanalyst GoldSilberShop.de / VSP AG
BlaschzokResearch
GoldSilberShop.de

>> Abonnieren Sie diesen wöchentlichen Marktkommentar per Email hier <<



Disclaimer: Diese Analyse dient ausschließlich der Information. Bei Zitaten ist es angemessen, auf die Quelle zu verweisen. Die in dieser Veröffentlichung dargelegten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche und stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf dar. Die gesamte Analyse und die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen spiegeln die Meinung und Ansichten des Autors zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wider und stellen in keiner Weise einen Aufruf zur individuellen oder allgemeinen Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Handelsanregungen oder anderweitige Informationen stellen keine Beratungsleistung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, derivativen Finanzprodukten, sonstigen Finanzinstrumenten, Edelmetallen und -hölzern, Versicherungen sowie Beteiligungen dar. Wir weisen darauf hin, dass beim Handel mit Wertpapieren, Derivaten und Termingeschäften, hohe Risiken bestehen, die zu mehr als einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Jeder Leser/Kunde handelt auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr. Eine Haftung für Vermögensschäden, die aus dieser Veröffentlichung mit möglichen Handelsanregungen resultieren, ist somit ausgeschlossen. Eine Verpflichtung dieses Dokument zu aktualisieren, in irgendeiner Weise abzuändern oder die Empfänger zu informieren, wenn sich eine hier dargelegte Stellungnahme, Einschätzung oder Prognose ändert oder unzutreffend wird, besteht nicht. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird nicht übernommen.

Die Verwendung von Hyperlinks auf andere Webseiten in diesem Dokument beinhaltet keineswegs eine Zustimmung, Empfehlung oder Billigung der dort dargelegten oder von dort aus zugänglichen Informationen. Markus Blaschzok übernimmt keine Verantwortung für deren Inhalt oder für eventuelle Folgen aus der Verwendung dieser Informationen. Des weiteren werden weder wir, noch unsere Geschäftsorgane, sowie Mitarbeiter, eine Haftung für Schäden die ggf. aus der Verwendung dieses Dokuments, seines Inhalts oder in sonstiger Weise, entstehen, übernehmen. Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass der Autor derzeit in ein oder mehrere der besprochenen Investmentmöglichkeiten investiert ist.



Bewerten 
A A A
PDF Versenden Drucken

Für den Inhalt des Beitrages ist allein der Autor verantwortlich bzw. die aufgeführte Quelle. Bild- oder Filmrechte liegen beim Autor/Quelle bzw. bei der vom ihm benannten Quelle. Bei Übersetzungen können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Der vertretene Standpunkt eines Autors spiegelt generell nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers wieder. Mittels der Veröffentlichung will dieser lediglich ein pluralistisches Meinungsbild darstellen. Direkte oder indirekte Aussagen in einem Beitrag stellen keinerlei Aufforderung zum Kauf-/Verkauf von Wertpapieren dar. Wir wehren uns gegen jede Form von Hass, Diskriminierung und Verletzung der Menschenwürde. Beachten Sie bitte auch unsere AGB/Disclaimer!




Alle Angaben ohne Gewähr! Copyright © by GoldSeiten.de 1999-2020.
Die Reproduktion, Modifikation oder Verwendung der Inhalte ganz oder teilweise ohne schriftliche Genehmigung ist untersagt!

"Wir weisen Sie ausdrücklich auf unser virtuelles Hausrecht hin!"