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Silber - Die Spielverderber-Analyse

17.07.2020  |  Robert Schröder
Silber hat seit dem Corona-Crash im März einen mächtigen, dynamischen sowie impulsiven Satz nach oben gemacht. Sage und schreibe über 67 Prozent ging es seit dem Jahrestief vom 18. März bei 11,64 USD nach oben. Aufs laufende Jahr gesehen steht Silber damit jetzt sogar schon wieder 7 Prozent im Plus!

Wer hätte das vor vier Monaten für möglich gehalten, als das Edelmetall fast 35 Prozent um Minus stand und drohte unter die Schwelle von 10 USD zu fallen? Doch je dichter wir jetzt der 20 USD Marke kommen, desto größter wird das Rückschlagspotenzial. Warum, weshalb und wieso lesen Sie in der folgenden Spielverderber-Analyse!

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Nach der Analyse vom 27. März "Silber - Wie hoch geht der Bounce?" hat sich Silber ohne großartige Gegenbewegung und fast schon linear in Richtung der genannten Kurszielzone von 18 bis 21 USD entwickelt. Zitat von damals: "Silber hätte daran anschließend in den nächsten Wochen und Monaten doch noch die Chance auf ca. 18 bis 21 USD zu steigen."

Das letzte Bewegungshoch stammt vom 15. Juli und liegt bei 19,48 USD. Die Kurszielzone wurde also bis hierhin abgearbeitet. Doch Anleger und Trader sollten sich so langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass die Rallybewegung jetzt nicht mehr "ewig und drei Tage" in dem Tempo und mit der Dynamik weitergeht.

Die ersten "Bremsspuren" sind bereits im Tages-Chart zu erkennen. Der impulsive und somit 5-teilige Anstieg befindet sich jetzt in den letzten Zügen der Welle 5. Und mit dieser Welle 5 hat sich beim RSI die fast schon obligatorische negative Divergenz beim RSI herausgebildet. Zusätzlich wirkt sich jetzt zudem die charttechnische Widerstandszone zwischen ca. 18,75 und 19,65 USD bremsend auf die (noch) laufende Aufwärtsbewegung aus.

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Vielleicht werden die 20 USD im Rahmen eines schnellen kurzen Spikes in den nächsten Tagen noch gerissen. Doch nach dem sauberen 5-Teiler nach Elliott Wave, der jetzt ausgerechnet am Hoch aus 2019 zu enden droht, gehen die Chancen auf weiter steigende Kurse fast gegen Null.

Wie skizziert, ist ein abruptes Ende der Bounce-Bewegung zu erwarten. Silber wird anschließend den 5-teiligen Impuls adäquat korrigieren. Vor Spätherbst ist aus heutiger Sicht nicht mit einem Ende der Konsolidierung zu rechnen. Und erst nach dieser lohnt es sich wieder auf steigende Silberkurse zu setzen. Dann wahrscheinlich nachhaltig über die 20 USD Marke hinaus.


© Robert Schröder
www.Elliott-Waves.com


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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert. Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.



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