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Gold: Das ging schnell, vermutlich zu schnell!

12.08.2020  |  Hannes Huster
Gestern Morgen lag der Future noch bei rund 2.025 USD und rauschte dann im weiteren Tagesverlauf in den Keller. 90 Minuten-Chart:

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Um 1.920 USD im Future versuchte man sich zu wehren, doch die Dynamik nach unten war zu stark. Für meinen Geschmack und mein Gefühl ging diese Bewegung zu schnell und wird uns zügig neue Chancen eröffnen!

Eine kurze und knackige Bereinigung ist immer besser als eine Korrektur, die über Wochen oder Monate hinweg scheibchenweiße abläuft.

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Mein unterstes Korrekturziel liegt bei 1.842 USD im Spot-Markt, was Stand jetzt noch rund 25-30 USD wären. Der Ausverkauf bei den Goldminenaktien war ebenfalls extrem und deutlich überzogen. Der GDX verlor gestern 7,90%, der GDX-Junior 9%!!

Ein Szenario, das ich mir vorstellen könnte, dass wir noch etwas im Tagesverlauf fallen, dann einen zweiten „Wash-Out“ mit der Eröffnung in den USA/Kanada sehen und es dann eine starke Bewegung nach oben gibt.

Jetzt braucht man "Eier". Stammt nicht von mir, sondern von Oliver Kahn. Aber genau das ist der Punkt.

Die neu hinzugekommenen Investoren sind seit gestern schon geschockt. Wie kann es sein, dass gute Produzenten 10 -15% an einem Tag verlieren und Explorer 20-30%? Noch ein oder zwei schwache Tage und sie geben auf, da bin ich sicher. Deshalb könnte es sich für mutige Anleger (Neueinsteiger oder hohe Cash-Bestände) lohnen, die nächsten 24-48 Stunden wachsam zu sein.

Noch einmal eine schwache Eröffnung in Kanada und einige Top-Aktien könnte man nochmals 10% oder 15% günstiger abgreifen. Die drei genannten kamen mit super Quartalszahlen und sind hervorragend aufgestellt!


Lassen Sie sich keinen Nonsens einreden

Kurz noch ein paar Worte zu der Bewegung und den haarsträubenden Begründungen. Lassen Sie sich keinen Nonsens einreden wie: "Gold fällt, weil Russland nun einen Impfstoff für Corona" hat oder dass der Goldpreis fällt, weil in den USA Biden Kamal Harris an seine Seite geholt hat. Was wir sehen ist eine knackige Korrektur, die schon vor längerer Zeit hätte kommen können. Doch Gold zog durch das 2010er Hoch wie Butter und stieg deutlich weiter als zunächst gedacht.

Zeitgleich rutschte der US-Dollar massiv nach unten. Gold war überkauft und der Dollar überverkauft. Beide Situationen bereinigen sich nun. Das ist keine Trendwende bei Gold und nicht der Beginn eines neuen Bärenmarktes. Bärenmärkte starten nie mit großen Ausverkäufen.

Wir sehen eine Korrektur im Bullenmarkt, die viele Trend-Folger aus dem Markt wirft und viele Anleger/Spekulanten, die aufgrund von FOMO (Fear of missing out) eingestiegen sind.


© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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