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Rohstoffpreise werden die Inflation treiben

22.04.2021  |  Hannes Huster
Jahrelang versuchten die Notenbanken die Inflation anzuschieben, sind jedoch gescheitert. Die Zentralbanken öffneten die Geldschleusen, doch statt einer Inflation bei den Verbraucherpreisen kreierten sie eine Asset-Preis-Inflation. Nun scheint der Bann gebrochen zu sein. Sie kennen meine Einschätzung für die nächsten Monate. Ich rechne mit einer offiziellen Inflationsrate in den USA von deutlich über 3%.

Die Rohstoffpreise werden diesen Trend verstärken und dafür sorgen, dass die Inflation deutlich über den Basis-Effekt hinaussteigt. Die ersten offiziellen Preiserhöhungen wurden bereits angekündigt, doch das ist erst der Anfang. Coca-Cola wird die Preise erhöhen, da die Rohstoffe für die Herstellung teurer geworden sind: Link.

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Procter & Gamble wird im September die Preise für diverse Baby- und Hygieneartikel erhöhen: Link.

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Jeder den ich kenne und der in Firmen mit der Beschaffung von Materialien Tag für Tag zu tun hat, berichtet von massiven Preissteigerungen bei den Rohmaterialien bis hin zur Nichtverfügbarkeit von Rohstoffen.

Blicken wir auf den CRB-Rohstoffindex. Gefühlt ist der Index in den vergangenen 12 Monaten dramatisch gestiegen:

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Das Crash-Tief lag bei unter 100 Punkten zur Hochphase der Covid-19-Panik. Aktuell wird der Index ca. 100% höher bei 194 Punkten gehandelt.

Das erscheint dramatisch und man könnte annehmen, dass die Bewegung "schon durch ist".

Doch ein Blick auf den langfristigen Chart zeigt uns ein komplett anderes Bild. Der CRB-Index notiert gerade einmal auf einem Niveau, wie im Jahre 2001 (!) oder im Finanz-Crash 2008/2009. Das Hoch sah der Index vor der Finanzkrise bei rund 475 Punkten, aktuell notiert der CRB bei 194 Punkten noch immer 60% unter diesem Hoch!

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Was wir bislang gesehen haben, war eine Erholung der Preise von einem absurden Angst-Niveau, auf ein Niveau von "vor Covid". Die Rohstoffpreise könnten gut und gerne nochmals 50% steigen, wären dann aber immer noch nicht so teuer wie 2008.


© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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