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Deutsche Bank empfiehlt: Zentralbanken sollten Gold aus privater Hand kaufen

25.11.2014  |  Redaktion
Die Goldkäufe der russischen Zentralbank, die Goldverkäufe der ukrainischen Zentralbank, die heimliche Goldrückführung der niederländischen Zentralbank, das Schweizer Goldreferendum, das am kommenden Sonntag über den Verbleib des Schweizerischen Nationalbankgoldes entscheiden wird ... - die Zentralbanken dominieren derzeit die Nachrichten auf dem Goldmarkt.

Dazu zählt nicht zuletzt auch die Europäische Zentralbank aufgrund der jüngsten Aussagen von Yves Mersch. In einer Rede auf der Euro Finance Week hatte dieser kürzlich erklärt, die EZB könnte im Kampf gegen die Inflation als Teil eines Kaufprogramms von Vermögenswerten neben Staatsanleihen, Aktien und ETFs auch auf Gold zurückgreifen.

Offen blieb bislang jedoch, woher dieses Gold im Fall der Fälle stammen soll. Die Deutsche Bank hat für dieses Problem nun eine "ganz einfache" Lösung anzubieten:

In einem neuen Bericht - Auszüge finden sich bei Zero Hedge - schreibt das Finanzinstitut, dass die Idee, Gold zu erwerben, durchaus etwas für sich habe aufgrund der möglichen Verkäufer. Viel Gold, so die Erklärung, befinde sich in privater Hand, insbesondere in Ländern wie Deutschland. In einigen Fällen handle es sich hierbei um die ungewollten Überreste krisengetriebener Investments von vor fünf Jahren. Ein Programm, das diese Bestände ins Visier nimmt, könnte nach Ansicht der Deutschen Bank ungenutzte Liquidität freisetzen, die zum Teil wiederum in den Konsum münden würde.

Sollten sich die Zentralbanken tatsächlich zu diesem Schritt durchringen, so blieben laut Zero Hedge am Ende zweierlei Möglichkeiten mit womöglich katastrophalen Folgen: Entweder es gelingt den Zentralbanken, Gold unattraktiv genug erscheinen zu lassen, damit Privatanleger es bereitwillig günstig verkaufen, oder aber man greift zu härteren Mitteln à la Goldverbot.


© Redaktion GoldSeiten.de



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