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Kommentare über Western Areas Limited (Südafrika)

13.11.2006  |  Martin Siegel
13.11.2006 - Western Areas (SA, MKP 1.277 Mio. A$) meldet für das Septemberquartal (Dezemberquartal 2005) aus der südafrikanischen South Deep Mine einen Rückgang der Goldproduktion auf 32.532 oz, was einer Jahresrate von etwa 130.000 oz entspricht. Ursprünglich hatte Western Areas geplant, die Produktion bis zum Geschäftsjahr 2007 auf eine Jahresrate von 400.000 oz zu steigern. Die niedrige Produktion ist auf einen Untertageunfall und ein Untertagefeuer zurückzuführen. Bei Nettoproduktionskosten von 602 $/oz und einem Verkaufspreis von 394 $/oz fiel bereits auf Produktionsebene ein Verlust in Höhe von 206 $/oz an. Der operative Verlust stieg auf 53,8 Mio. A$ oder 1.225 $/oz. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 400.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 69,5 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 93,6 Jahre, woraus sich ein gewaltiges Wachstumspotential ergibt. Western Areas gibt das Volumen der Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen mit 3,3 Mio. oz an, was auf der Basis einer jährlichen Produktion von 400.000 oz einen Produktionszeitraum von 8,3 Jahren abdeckt. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen erreichen 703,6 Mio. A$ (632,0 Mio. A$) oder 158 $/oz. Am 30.09.06 (31.12.05) stand einem Cashbestand von 27,8 Mio. A$ (46,2 Mio. A$) eine Kreditbelastung von 1,01 Mrd. A$ (873,0 Mio. A$) gegenüber.
Beurteilung: Western Areas bleibt durch die umfangreichen Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen extrem belastet, so daß wir derzeit kein besonderes Aktienkurspotential erkennen können. Die Verluste konnten in den letzten Jahren jeweils nur mit umfangreichen Kapitalerhöhungen abgefangen werden, die überraschenderweise den Aktienkursanstieg nicht gebremst haben, so daß Western Areas trotz dieser Problematik teuer bewertet wird. Sollte Western Areas auf der Basis einer jährlichen Produktion von 400.000 oz eine Gewinnspanne von 100 A$/oz umsetzen können, würde das KGV einen Wert von 31,9 erreichen. Wegen der Vorwärtsverkäufe dürfte dies bis einschließlich 2013 nicht möglich sein. Die vorgesehene Produktionsausweitung auf jährlich 400.000 oz bis 2007 erscheint unrealistisch. Bei einer Lösung der Problematik der Vorwärtsverkäufe ergeben sich durch die umfangreichen Reserven und Ressourcen interessante Wachstumsmöglichkeiten. Wir stufen Western Areas wegen der schwer kalkulierbaren Risiken aus den Vorwärtsverkäufen als Verkaufsempfehlung ein. Gold Fields (SA) kündigte zuletzt ein Übernahmeangebot für Western Areas an, was den Aktienkurs stützen könnte.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 4,77 Euro.


06.03.2006
Western Areas (SA, MKP 1.386 Mio. A$) meldet für das Dezemberquartal einen Rückgang der Goldproduktion auf 63.841 oz, was einer Jahresrate von etwa 250.000 oz entspricht. Aus dem aktuellen Quartalsbericht geht nicht hervor, ob Western Areas die geplante Steigerung der Produktion auf eine Jahresrate von 400.000 oz bis 2007 umsetzen kann. Bei Nettoproduktionskosten von 354 $/oz und einem Verkaufspreis von 366 $/oz konnte Western Areas eine marginale operative Gewinnspanne von 12 $/oz erzielen. Der operative Verlust erreichte 34,3 Mio. A$ oder 398 $/oz. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 400.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 69,5 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 93,6 Jahre, woraus sich ein gewaltiges Wachstumspotential ergibt. Western Areas gibt das Volumen der Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen mit 2,9 Mio. oz an, was auf der Basis einer jährlichen Produktion von 400.000 oz einen Produktionszeitraum von 7,3 Jahren abdeckt. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen erreichen 632,0 Mio. A$ oder 161 $/oz. Am 31.12.05 (31.12.04) standen einem Cashbestand von 46,2 Mio. A$ (2,9 Mio. A$) Kreditverpflichtungen über insgesamt 873,0 Mio. A$ (683,6 Mio. A$) gegenüber.
Beurteilung: Western Areas bleibt durch die umfangreichen Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen extrem belastet, so daß wir derzeit kein besonderes Aktienkurspotential erkennen können. Die Verluste konnten in den letzten Jahren jeweils nur mit umfangreichen Kapitalerhöhungen abgefangen werden, die überraschenderweise den Aktienkursanstieg nicht gebremst haben, so daß Western Areas trotz dieser Problematik teuer bewertet wird. Sollte eine Gewinnspanne von 100 A$/oz umgesetzt werden können, würde das KGV einen Wert von 34,7 erreichen. Die vorgesehene Produktionsausweitung auf jährlich 400.000 oz bis 2007 erscheint unrealistisch. Bei einer Lösung der Problematik der Vorwärtsverkäufe ergeben sich durch die umfangreichen Reserven und Ressourcen interessante Wachstumsmöglichkeiten. Wir stufen Western Areas wegen der schwer kalkulierbaren Risiken aus den Vorwärtsverkäufen als Verkaufsempfehlung ein.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 5,60 Euro.


29.03.2005
Western Areas (SA, MKP 668 Mio. A$), nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen australischen Nickelproduzenten, meldet für das Dezemberquartal einen Anstieg der Goldproduktion um 4,4% auf 60.795 oz, was einer Jahresrate von etwa 240.000 oz entspricht. Bis zum Geschäftsjahr 2007 soll die Produktion auf eine Jahresrate von 400.000 oz erhöht werden. Bei Nettoproduktionskosten von 375 $/oz und einem Verkaufspreis von 336 $/oz mußte bereits auf der Produktionsebene ein Verlust von 39 $/oz hingenommen werden. Der niedrige Verkaufspreis ist auf die Lieferung in Vorwärtsverkäufe zurückzuführen. Der operative Verlust lag bei 14,3 Mio. A$ oder 186 $/oz. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 400.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 69,5 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 93,6 Jahre, woraus sich ein gewaltiges Wachstumspotential ergibt. Western Areas macht keine aktuellen Angaben über die Höhe der Vorwärtsverkäufe, die zuletzt noch mit 4,4 Mio. oz beziffert wurden, was auf der Basis einer jährlichen Produktion von 400.000 oz einen Produktionszeitraum von 11,0 Jahren abdeckt. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen dürften bei etwa 600 Mio. A$ liegen. Am 31.12.04 (30.06.04) standen einem Cashbestand von 2,9 Mio. A$ (4,8 Mio. A$) Kreditverpflichtungen über insgesamt 683,6 Mio. A$ (675,4 Mio. A$) gegenüber.
Beurteilung: Western Areas bleibt durch die umfangreichen Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen auch bei einer deutlichen Erhöhung der Goldproduktion extrem belastet, so daß wir derzeit kein besonderes Aktienkurspotential erkennen können. Problematisch bleiben die hohen Verluste, die permanent durch neue Kapitalerhöhungen aufgefangen werden müssen. Die vorgesehene Produktionsausweitung auf jährlich 400.000 oz bis 2007 erscheint unrealistisch. Bei einer Lösung der Problematik der Vorwärtsverkäufe ergeben sich durch die umfangreichen Reserven und Ressourcen interessante Wachstumsmöglichkeiten. Wir stufen Western Areas wegen der schwer kalkulierbaren Risiken aus den Vorwärtsverkäufen als Verkaufsempfehlung ein.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 3,42 Euro.


25.08.2004
Western Areas (SA, MKP 643 Mio. A$) meldet für das Juniquartal eine Goldproduktion von 52.354 oz, was einer Jahresrate von etwa 210.000 oz entspricht. Bis zum Geschäftsjahr 2007 soll die Produktion auf eine Jahresrate von 400.000 oz erhöht werden. Bei Nettoproduktionskosten von 379 $/oz und einem Verkaufspreis von 284 $/oz mußte bereits auf der Produktionsebene ein Verlust von 95 $/oz hingenommen werden. Der niedrige Verkaufspreis ist auf die Lieferung in Vorwärtsverkäufe zurückzuführen. Der operative Verlust stieg auf 16,1 Mio. A$ oder 217 $/oz. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 400.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 72,1 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 81,3 Jahre, woraus sich ein gewaltiges Wachstumspotential ergibt. Die Höhe der Vorwärtsverkäufe konnte weiter auf 4,4 Mio. oz abgebaut werden, was auf der Basis einer jährlichen Produktion von 400.000 oz einen Produktionszeitraum von 11,0 Jahren abdeckt. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen gibt Western Areas mit 210,6 Mio. A$ an. Am 30.06.04 standen einem Cashbestand von 4,8 Mio. A$ (4,7 Mio. A$) Kreditverpflichtungen über insgesamt 675,4 Mio. A$ (656,2 Mio. A$) gegenüber.
Beurteilung: Western Areas bleibt durch die umfangreichen Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen auch bei einer deutlichen Erhöhung der Goldproduktion extrem belastet, so daß wir derzeit kein besonderes Aktienkurspotential erkennen können. Problematisch ist vor allem die aktuelle Gewinnentwicklung. Die vorgesehene Produktionsausweitung auf jährlich 400.000 oz bis 2007 erscheint unrealistisch. Langfristig ergeben sich durch die umfangreichen Reserven und Ressourcen interessante Wachstumsmöglichkeiten. Wir stufen Western Areas wegen der schwer kalkulierbaren Risiken aus den Vorwärtsverkäufen als Verkaufsempfehlung ein.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 3,60 Euro.


16.02.2004
Western Areas (SA, MKP 742 Mio. A$) meldet für das Septemberquartal (die Ergebnisse für das Dezemberquartal wurden bis zum 16.02.04 nicht veröffentlicht) einen weiteren Anstieg der Goldproduktion um 10,5 % auf 62.709 oz, was einer Jahresrate von 250.000 oz entspricht. Bis zum Geschäftsjahr 2007 soll die Produktion auf eine Jahresrate von 400.000 oz erhöht werden. Bei Nettoproduktionskosten von 303 $/oz und einem Verkaufspreis von 345 $/oz fiel die Bruttogewinnspanne von 53 auf 42 $/oz zurück. Der auf operativer Ebene zu verzeichnende Verlust von 2,9 Mio. A$ oder 35 $/oz konnte durch den Verkauf weiterer Randgold & Exploration Aktien sowie durch Einkommen aus dem Derivatebereich mehr als ausgeglichen werden, so daß Western Areas einen Gewinn von 12,2 Mio. A$ verzeichnen konnte, was einem aktuellen KGV von 15,5 entspricht. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 250.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 115,4 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 130,0 Jahre, woraus sich ein gewaltiges Wachstumspotential ergibt. Die Höhe der Vorwärtsverkäufe konnte in den letzten 6 Monaten von 4,8 auf 4,7 Mio. oz abgebaut werden, was der Produktion von 18,8 Jahren entspricht. Western Areas macht keine Angaben über die Höhe der unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen, die aufgrund der schlechten Konditionen bei weit über 500 Mio. A$ liegen dürften. Am 30.09.03 standen einem Cashbestand von 4,7 Mio. A$ (8,5 Mio. A$) Kreditverpflichtungen über insgesamt 656,2 Mio. A$ (638,6 Mio. A$) gegenüber.
Beurteilung: Western Areas bleibt durch die umfangreichen Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen auch bei einer deutlichen Erhöhung der Goldproduktion extrem belastet, so daß wir derzeit kein besonderes Aktienkurspotential erkennen können. Da Western Areas keine Angaben über die Höhe der unrealisierten Verluste macht, ist nicht abschätzbar, ob Western Areas durch die Vorwärtsverkäufe konkursgefährdet sein könnte. Negativ ist außerdem die steigende Kreditbelastung. Langfristig ergeben sich durch die umfangreichen Reserven und Ressourcen interessante Wachstumsmöglichkeiten. Wir stufen Western Areas wegen der unkalkulierbaren Risiken aus den Vorwärtsverkäufen als Verkaufsempfehlung ein.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 4,40 Euro.


10.10.2003
Western Areas (SA, MKP 933 Mio. A$) meldet für das Juniquartal einen Anstieg der Produktion um 15,0 % auf 56.735 oz, was einer Jahresrate von etwa 230.000 oz entspricht. Bei Nettoproduktionskosten von 274 $/oz und einem Verkaufspreis von 327 $/oz konnte die Bruttogewinnspanne von 35 auf 53 $/oz verbessert werden. Der operative Gewinn erreichte marginale 2,4 Mio. A$. Durch den Verkauf von Aktien der Randgold & Exploration konnte der Gewinn auf 17,3 Mio. A$ verbessert werden. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 230.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 125,4 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 141,3 Jahre, woraus sich ein gewaltiges Wachstumspotential ergibt. Western Areas plant, die Produktion bis zum Geschäftsjahr 2007 auf jährlich 400.000 oz zu erweitern. Die Höhe der Vorwärtsverkäufe konnte in den letzten 6 Monaten von 5,0 auf 4,8 Mio. oz abgebaut werden, was der Produktion von 20,9 Jahren entspricht. Western Areas macht keine Angaben über die Höhe der unrealisierten Verluste. Am 30.06.03 standen einem Cashbestand von 8,5 Mio. A$ (15,5 Mio. A$) Kreditverpflichtungen über insgesamt 638,6 Mio. A$ (552,0 Mio. A$) gegenüber.
Beurteilung: Western Areas bleibt durch die umfangreichen Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen auch bei einer deutlichen Erhöhung der Goldproduktion extrem belastet, so daß wir derzeit kein besonderes Aktienkurspotential erkennen können. Negativ ist außerdem die steigende Kreditbelastung. Langfristig ergeben sich durch die umfangreichen Reserven und Ressourcen jedoch interessante Wachstumsmöglichkeiten.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 5,25 Euro.


08.07.2003
Western Areas (SA, MKP 791 Mio. A$) meldet für das Märzquartal einen Rückgang der Goldproduktion um 9 % auf 49.322 oz, was einer Jahresrate von etwa 200.000 oz entspricht. Der Produktionsrückgang ist auf ein Feuer in einem Minenschacht und die höhere Anzahl der Feiertage zurückzuführen. Bei Nettoproduktionskosten von 263 $/oz und einem Verkaufspreis von 298 $/oz brach die Bruttogewinnspanne von 102 auf 35 $/oz ein. Nur durch den Verkauf von Aktien der Randgold & Exploration und durch Gewinne aus Optionsgeschäften konnte ein Gewinn von 27,2 Mio. A$ erzielt werden, der einem aktuellen KGV von 7,9 entspricht. Ohne diese Sondereffekte wäre ein Verlust von 1,9 Mio. A$ entstanden, was 26 $/oz entspricht. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 200.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 144,3 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 162,5 Jahre, woraus sich ein gewaltiges Wachstumspotential ergibt. Western Areas plant, die Produktion bis zum Geschäftsjahr 2007 auf jährlich 400.000 oz zu erweitern. Western Areas macht keine Angaben über die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufe, die am 31.12.03 immer noch bei 5,0 Mio. oz lagen, was der Produktion von 25,0 Jahren entspricht. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen beliefen sich am 31.12.02 auf 190,0 Mio. A$. Am 31.12.02 standen einem Cashbestand von 15,5 Mio. A$ (18,5 Mio. A$) Kreditverpflichtungen über insgesamt 552,0 Mio. A$ (514,5 Mio. A$) gegenüber.
Beurteilung: Western Areas bleibt durch die umfangreichen Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen auch bei einer deutlichen Erhöhung der Goldproduktion extrem belastet, so daß wir derzeit kein besonderes Aktienkurspotential erkennen können. Langfristig ergeben sich durch die umfangreichen Reserven und Ressourcen jedoch interessante Wachstumsmöglichkeiten.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 4,39 Euro.


25.03.2003
Western Areas (SA, MKP 660 Mio. A$) meldet für das Dezemberquartal einen weiteren Anstieg der Goldproduktion um 17,0 % auf 57.520 oz, was einer Jahresrate von etwa 230.000 oz entspricht. Der Produktionsanstieg war erneut auf höhere Goldgehalte zurückzuführen. Bei Nettoproduktionskosten von 222 $/oz und einem Verkaufspreis von 324 $/oz stieg die Bruttogewinnspanne von 84 auf 102 $/oz deutlich an. Der operative Gewinn erreichte 47,4 Mio. A$, was einem aktuellen KGV von 3,8 entspricht. Allerdings beinhaltet der operative Gewinn einen einmaligen Währungsgewinn von 54,9 Mio. A$ ohne den das Ergebnis erneut negativ ausgefallen wäre. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 230.000 oz erreicht die Lebensdauer der Reserven 125,4 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 141,3 Jahre, woraus sich ein gewaltiges Wachstumspotential ergibt. Western Areas plant, die Produktion bis zum Geschäftsjahr 2007 auf jährlich 400.000 oz zu steigern. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen lagen nach der Schließung einiger Kontrakte im Dezemberquartal immer noch bei 5,0 Mio. oz, was der Produktion von 21,7 Jahren entspricht. Die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen beliefen sich am 31.12.02 auf 190,0 Mio. A$. Am 30.12.02 standen einem Cashbestand von 15,5 Mio. A$ (18,5 Mio. A$) Kreditverpflichtungen über insgesamt 552,0 Mio. A$ (514,5 Mio. A$) gegenüber.
Beurteilung: Western Areas bleibt durch die umfangreichen Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen auch bei einer deutlichen Erhöhung der Goldproduktion extrem belastet, so daß wir derzeit kein besonderes Aktienkurspotential erkennen können. Langfristig ergeben sich durch die umfangreichen Reserven und Ressourcen jedoch interessante Wachstumsmöglichkeiten.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 3,50 Euro.


22.01.2003
Western Areas (SA, MKP 875 Mio. A$) meldet für das Septemberquartal einen Anstieg der Goldproduktion um 15,9 % auf 49.171 oz, was einer Jahresrate von etwa 200.000 oz entspricht. Der Anstieg der Produktion ist vor allem auf höhere Goldgehalte der Erze zurückzuführen. Bei Nettoproduktionskosten von 238 $/oz und einem Verkaufspreis von 322 $/oz stieg die Bruttogewinnspanne von 82 auf 84 $/oz leicht an. Nach der Berücksichtigung von Verlusten aus Vorwärtsverkäufen verzeichnete Western Areas einen operativen Verlust von 27,9 Mio. A$ oder 300 $/oz. Durch die Schließung weiterer Vorwärtsverkäufe stieg der Quartalsverlust auf insgesamt 72,0 Mio. A$ oder 813 $/oz. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen umfassen nach der Schließung einiger Kontrakte im Septemberquartal immer noch 5,1 Mio. oz, was der Produktion von 25,5 Jahren entspricht. Western Areas macht keine Angaben über die unrealisierten Verluste aus den Vorwärtsverkäufen. Western Areas plant, die Produktion bis zum Geschäftsjahr 2007 auf jährlich 400.000 oz zu steigern. Auf dieser Produktionsbasis erreicht die Lebensdauer der Reserven 72,1 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 81,3 Jahre, was ein enormes Wachstumspotential eröffnet. Am 30.09.02 standen einem Cashbestand von 18,5 Mio. A$ Kreditverpflichtungen über insgesamt 514,5 Mio. A$ gegenüber.
Beurteilung: Western Areas bleibt durch die umfangreichen Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen auch bei einer deutlichen Erhöhung der Goldproduktion extrem belastet, so daß wir derzeit kein besonderes Aktienkurspotential erkennen können. Langfristig ergeben sich durch die umfangreichen Reserven und Ressourcen jedoch interessante Wachstumsmöglichkeiten.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 4,58 Euro.


07.12.1999
Randfontein und Western Areas planen die Fusion der Unternehmen. In das Unternehmen sollen auch Anteile der JCI, Cons. African Mines, Free State Dev., Randgold & Exploration, Barnato und Randgold Resources eingegliedert werden. Das neue Unternehmen soll eine Marktkapitalisierung von etwa 1,1 Mrd. A$ haben und jährlich etwa 1,7 Mio. oz produzieren.


27.11.1999
Western Areas (SA, MKP 443 Mio. A$) steigert die Goldproduktion im Septemberquartal um 27,0 % auf 47.326 oz. Die Jahresproduktionsrate beträgt damit etwa 190.000 oz. Obwohl Western Areas die Nettoproduktionskosten auf 228 $/oz senken konnte, mußte nach Umstrukturierungskosten und außergewöhnlichen Abschreibungen ein Verlust von 41,2 Mio. A$ hingenommen werden, was einem Verlust von 575 $/oz entspricht. Western Areas konnte den Cashbestand trotz der Verluste leicht auf 2,56 Euro/Aktie ausweiten, da hauptsächlich Buchverluste anfielen. Western Areas hat für die nächsten 6 Jahre jeweils 110.000 oz Gold zu 280 $/oz vorwärtsverkauft. Zusätzlich garantiert Western Areas bis 2004 jährlich Call-Optionen zwischen 94.000 und 154.000 oz zu 311 bis 325 $/oz. Auf der Basis der aktuellen Produktionshöhe sind damit sämtliche Gewinne bis zum Jahr 2004 unabhängig von der Goldpreisentwicklung limitiert. Western Areas verfügt über 1,5 Mio. Call-Optionen, die jedoch erst ab einem Goldpreis von über 409 $/oz im Geld sind. Western Areas kann demnach nur Phantasie aufbauen, wenn es gelingen sollte, die Produktion in den nächsten Jahren auf jährlich über 250.000 oz zu erweitern. Western Areas plant die Produktion bis zum Geschäftsjahr 2001/2002 auf jährlich 350.000 oz auszuweiten. Auf diesem Produktionsniveau hätte die Gesellschaft ein KGV von 12,7, eine Lebensdauer der Reserven von 82,4 Jahren, eine Lebensdauer der Ressourcen von 112,4 Jahren und einen Hebel von 9,6 auf den Goldpreis.
Beurteilung: Western Areas bleibt wegen des hohen Cashbestandes ein solides Investment mit langfristigem Wachstumspotential, das jedoch wegen des geringen Hebels auf den Goldpreis im Vergleich zu anderen südafrikanischen Investments nur unterdurchschnittliche Aktienkursgewinne erwarten läßt.
Empfehlung: Verkaufen (sicherheitsorientierte Anleger können die Aktien weiter halten), aktueller Kurs 2,95 Euro.


30.08.1999
Western Areas meldet für das Juniquartal eine um 18,7 % auf 37.246 oz rückläufige Goldproduktion. Zu beachten ist, daß Western Areas 50 % der Produktion ab dem 1. April 1999 für 401 Mio. A$ (heutiger Umrechnungskurs) an Placer Dome (NA) verkauft hat. Die Jahresproduktionsrate hat sich dadurch auf etwa 150.000 oz reduziert. Ursprünglich sollte der Verkaufserlös als Sonderdividende an die Aktionäre ausbezahlt werden. Eine Ankündigung darüber liegt allerdings noch nicht vor. Aktuell liegt der Cashbestand bei 2,42 Euro/Aktie. Western Areas weist ein operatives KGV von 8,0 aus, das jedoch keine Aussagekraft besitzt, da erhebliche Gewinne durch die Eindeckung von Vorwärtsverkäufen gemacht wurden. Western Areas plant die Produktion bis zum Geschäftsjahr 2001/2002 auf jährlich 350.000 oz zu steigern. Auf dieser erhöhten Produktionsbasis beträgt die Lebensdauer der Reserven 82,4 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 112,4 Jahre, so daß erhebliches weiteres Wachstumspotential besteht.
Beurteilung: Mit den hohen Cashbestand ist Western Areas ein sehr sicherheitsorientiertes Investment geworden, dessen Phantasie sich vor allem auf die riesigen Goldreserven und eine langfristig steigende Produktion stützt. Durch den Verkauf von 50 % der Produktion ist der Hebel auf den Goldpreis auf der Basis einer jährlichen Produktion von 350.000 oz auf 9,6 zurückgefallen und liegt sogar hinter dem Hebel der Anglogold und der Gold Fields. Bei einem steigenden Goldpreis kann daher bei Western Areas nicht mit überproportionalen Aktienkursgewinnen gerechnet werden. Wir stufen Western Areas nicht mehr als Goldwert, orientiert nach Gewinnpotential ein und buchen den Wert in das sicherheitsorientierte Depot um.
Empfehlung: Halten, unter 3,00 Euro nachkaufen, aktueller Kurs 2,80 Euro.


02.03.1999
Western Areas (SA, MKP 486 Mio. A$) meldet im Dezemberquartal einen Anstieg der Goldproduktion um 3,8 % auf 101.000 oz. Dabei arbeitet Western Areas mit einer Umsatzrendite von über 50 %, so daß sich bei einem Quartalsgewinn von 44,2 Mio. A$ ein KGV von 2,7 ergibt. Dabei muß allerdings berücksichtigt werden, daß die Gesellschaft sehr vorteilhafte Vorwärtsverkäufe nutzen kann und eine hohe Steuerbelastung hat. Dennoch liegt auch das KGV nach Steuern mit 6,7 noch extrem niedrig. Immerhin liegt der Gewinn/Aktie nach Steuern noch bei 0,39 Euro. Western Areas plant die aktuelle Produktion von jährlich 400.000 oz bis zum Geschäftsjahr 2001/02 auf jährlich 700.000 oz zu steigern. Dabei bieten die Goldreserven von 57,7 Mio. oz und die Goldressourcen von 78,7 Mio. oz nahezu unbegrenztes weiteres Wachstumspotential. Am 30.11.98 kaufte sich Placer Dome (NA) für 356 Mio. A$ zu 50 % in die Goldproduktion der Western Areas ein. Dieser Betrag soll nach dem Abschluß der Verträge als Sonderdividende an die Western Areas Aktionäre ausgeschüttet werden. Falls der gesamte Betrag zur Ausschüttung kommt, wird Western Areas einen Betrag von 1,94 Euro ausschütten, sich im Wert theoretisch aber nur auf 1,32 Euro abschwächen. Eine Investition von 2,65 Euro bei einer Ausschüttung von 1,94 Euro für 50 % der Western Areas würde einen Einstieg zu 0,71 Euro in die anderen 50 % der Western Areas bedeuten, die aber einen Wert von 1,32 Euro behalten sollte.
Beurteilung: Wir bleiben auch nach dem Engagement der Placer Dome bei unserer Beurteilung der Western Areas vom 09.11.98 als langfristige und sicherheitsorientierte Anlage. Dabei halten wir den aktuellen Zeitpunkt für einen Einstieg für optimal.
Empfehlung: Unter 3,00 Euro kaufen, aktueller Kurs 2,65 Euro.



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