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"Inflation oder Tod", Peak-Silber und Ausbruch des Goldkurses

14.08.2017  |  Gary E. Christenson
"Inflation oder Tod" - so charakterisierte Richard Russell unser Wirtschaftssystem und die Antwort der Zentralbanken auf die meisten Probleme der letzten drei Jahrzehnte. Die Inflationierung des Geldangebots als Allheilmittel.

Sehen wir uns beispielsweise die Entwicklung der Geldmenge M3 in den USA an, basierend auf den Daten der Zweigstelle der US-Notenbank Federal Reserve in St. Louis:

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Fiatwährungen werden in Form von Schulden geschöpft. Jede Ausweitung der in Umlauf befindlichen Geldmenge bedeutet daher automatisch auch einen Anstieg der Gesamtverschuldung. Weltweit belaufen sich die Schulden bereits auf über 200 Billionen $. In den Vereinigten Staaten liegen sie nach Angaben der Federal Reserve von St. Louis bei mehr als 40 Billionen $.

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Die offiziellen Staatsschulden der USA haben eine Höhe von 20 Billionen $ erreicht und sind im Laufe des letzten Jahrhunderts exponentiell angestiegen. Insgesamt sind die nicht gedeckten Zahlungsverpflichtungen der US-Regierung allerdings sogar fünf- bis zehnmal so hoch.

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Die Schulden und die Geldmenge M3 steigen also rasant an, während die Wirtschaft und die Bevölkerung nur langsam wachsen. Das Geldangebot wird folglich kontinuierlich ausgeweitet. Die Konsequenz dessen sind deutlich höhere Preis für die meisten Güter und Dienstleistungen wie Gold, Zigaretten, Benzin, Autos und Gesundheitsversorgung. Dazu kommen noch steigende Studiengebühren, Sozialausgaben, Lohnkosten usw.

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Der obenstehende Chart zeigt, wie sich die Kosten des als "Food Stamps" bekannten Lebensmittelhilfe-Programms SNAP in den USA in den letzten 35 Jahren erhöht haben. In den folgenden Charts sind die Preisentwicklungen von Gold, Silber, Neuwagen und Benzin im Laufe unterschiedlicher Zeitspannen dargestellt.

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