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Reine Symptombekämpfung in der Wirtschaft - mit katastrophalen Folgen

23.04.2018  |  Gary E. Christenson
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Auf Aktionen folgen immer auch Reaktionen. Die "Medikamenten"-Denkweise täuscht jedoch vor, dass Aktionen nicht mit Konsequenzen verbunden sind. Aber "die Zeche muss bezahlt werden."

• Welche Folgen wird es nach sich ziehen, dass die Zentralbanken 20 Billionen Dollar digitaler Währungseinheiten "aus dem Nichts heraus" generiert haben?

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• Welche Folgen wird es nach sich ziehen, dass die Schweizerische Nationalbank Milliarden Schweizer Franken drucken ließ, um amerikanische Aktien zu erwerben?

• Welche Folgen wird es nach sich ziehen, dass die Staatsschulden Japans mittlerweile mehr als 250% des BIPs betragen?

• Welche Folgen wird es nach sich ziehen, dass die Schulden stärker ansteigen, als das BIP und die Staatseinnahmen?

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Gedanken zu den Konsequenzen:

• Wenn Schulden nicht abbezahlt werden können, werden sie auch nicht bezahlt. Das wird für massive Zahlungsausfälle oder eine gigantischen Währungsinflation sorgen, um den Schein der Schuldentilgung zu wahren. Jede dieser Alternativen verursacht eine Währungskrise und entwertet Dollar, Euro, Yen und Pfund.

• Wenn die Schulden stärker zunehmen als die Einnahmen wird die Schuldentilgung letztlich das Gros der Ausgaben ausmachen. Was kommt dann? Die Konfiszierung privater Vermögenswerte? Negative Zinsen? Höhere Steuern? Staatsinsolvenz? Ein ablenkender Weltkrieg?

• Da die "Medikamenten"-Denkweise nur die Symptome behandelt und nicht die Ursachen, wird man Strukturprobleme in der Wirtschaft, der Regierung und der Außenpolitik nicht aus der Welt schaffen können. Der amerikanischen Gesellschaft werden diese Folgen gar nicht gefallen.

• Die US-amerikanische Wirtschaft basiert auf Schulden und Kredit. Wenn Schulden nicht abbezahlt werden, verschwinden die verfügbaren Kredite. Wenn die Kredite schwächeln, wie 2008, verschwinden Zuversicht und Vertrauen und die Wirtschaft kommt zum Erliegen oder bricht zusammen.


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