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Die goldene Schlinge zieht sich zu!

27.03.2020  |  Philip Hopf
Gold hat sich in den letzten 24 Stunden zu einer sehr zähen Masse entwickelt. Die Dynamik auf beiden Seiten ist dem Markt abhanden gekommen. Primär bleibt unsere Einschätzung tiefere Kurse voraus. Mit dem nächsten Abschwung wird sich entscheiden, wie die kommenden Wochen gestaltet werden. Sprich kann Gold sich nochmal in eine Erholung begeben oder nicht? Für uns wäre aktuell der Worst Case, nicht der Abfall auf Kurse unter 1400 $, sondern das Ausbleiben dieser Bewegung. Entsprechend haben wir nochmal den Bereich definiert, in den Gold jetzt zurücklaufen kann, ohne aber direkt diesen Verlauf zu nehmen.

Würde es Gold also nun gelingen, sich im Bereich von 1589 $ bis 1527 $ zu fangen, wäre von dort aus nochmals ein Anlauf auf das Hoch bei 1704 $ möglich und auch dessen überschreiten. Übergeordnet ändert dies unsere Erwartung für den Goldmarkt aber nicht. Dort bleibt die primäre Erwartung, dass wir in eine übergeordnete Korrektur übergehen und keine neuen Allzeithochs ausbauen. Das gleiche gilt auch für Silber und die Minenwerte GDX und GDXJ die sich noch klarer zeigen.

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Aktuell müssen wir davon ausgehen, dass Silber noch immer im Rahmen der Welle [iv] unterwegs ist und damit auch weiterhin Kurse von 15.28 $ erreicht werden können. Aber die Anzeichen verdichten sich, dass der Gegenbewegung der Sprit ausgeht und wir kurz vor dem Einsetzen des nächsten Abverkaufes stehen. Für einen Short Einstieg reicht uns die aktuelle Faktenlage aber einfach nicht aus. Wer dennoch nicht abwarten möchte, muss den Short über 15.28 $ abstoppen. Mittelfristig gilt es jetzt schon einmal seine Prioritäten für Silber glatt zu ziehen.

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Obwohl wir hier imminent erst mal noch klar bärisch eingestellt sind und einstellige Kurse erwartet werden müssen, trifft dies natürlich nicht auf das langfristige Bild zu. Mehr dazu im Weekend Update. Solange Silber nun imminent über den 14.42 $ notiert, müssen wir weiterhin von einem Ausdehnen der Welle [iv] bis 15.28 $ ausgehen. Sobald möglich shorten wir den Markt für seine finale Abwärtsbewegung.

Zusammengefasst werden wir bei einem Ausbruch den ersten Rücksetzer nutzen um eine Long Position zu hinterlegen für beide Metalle und sollte sich nun die Bewegung doch wie primär antizipiert nach unten entladen, Shorten wir beide Märkte. Übergeordnet gehen wir so oder so von einer starken Korrektur aus. Wir sehen Gold als auch Silber nicht neue Allzeithochs anlaufen bevor der Weg über eine tiefe Korrektur läuft. Die Korrektur kommt dann einfach nur zeitverzögert von einem anderen Level aus. Kein Grund zur Beunruhigung, wir sind was unser Positionsmanagement angeht auf beide Szenarien vorbereitet und werden entsprechend handeln.


© Philip Hopf
Hopf-Klinkmüller Capital Management GmbH & Co. KG



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