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Powell Anhörung vor dem US-Senat

24.02.2021  |  Hannes Huster
Gestern Nachmittag stand FED Chef Powell dem neuen US-Senat Rede und Antwort. Im Grunde machte Powell seinen Standpunkt klar und wirkte sicher und gut vorbereitet. Die US-Wirtschaft und insbesondere der Arbeitsmarkt haben noch einen langen Weg vor sich, um auf Niveaus von "vor Covid" zurückzukehren. Die FED wird weiter mit einer lockeren Geldpolitik (Zinsen nahe Null) und entsprechenden Anleihekäufen unterstützen.

Im Fokus besonders der Arbeitsmarkt. Dieser sei nicht nur absolut betrachtet schwächer, sondern zeigt auch strukturelle Probleme. In der Krise sind viele Jobs mit niedrigeren Löhnen weggefallen, die aber enorm wichtig für einen großen Teil der US-Bevölkerung sind. Rund 10 Millionen Arbeitsplätze fehlen in den USA, um das Niveau wieder zu normalisieren.

Beim Thema Inflation zeigte sich Powell entspannt. Er gab an, dass er zwar kurzfristig eine steigende Teuerung sieht, dies aber kein dauerhaftes Phänomen sei, um das er sich aktuell Sorgen macht.

Bei solchen Aussagen bin ich immer hellhörig. Die FED war sich früher auch "sicher", dass z.B. die Banken gut finanziert seien oder auch der Immobilienmarkt auf einem sicheren Fundament steht, bis sie vom Gegenteil überzeugt wurden.

Ich denke Powell musste die Gemüter etwas beruhigen, besonders mit dem Blick auf die US-Renditen. Die Renditen steigen nicht ohne Grund, sondern deshalb, weil Investoren Anleihen verkaufen, um sich vor einer steigenden Inflation abzusichern.

Gestern haben die Worte von Powell zunächst geholfen, um den Renditeanstieg in den USA zu stoppen:

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Die Aktienmärkte, allen voran die technologielastigen Indizes, gaben gestern zu Beginn des US-Handels deutlich nach. Es war in den ersten ein bis zwei Stunden schon etwas Angst zu spüren.

Doch dann ein bemerkenswertes Comeback. Der NASDAQ holte im Tagesverlauf rund 500 Punkte auf und konnte fast die kompletten Verluste wettmachen.

TESLA, die anfänglich auf 620 USD regelrecht im freien Fall waren, gingen am Ende des Handels bei fast 700 USD aus dem Tag.


© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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