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Knappheiten & Hyperinflation führen zu totalem Elend

25.10.2021  |  Egon von Greyerz
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Obgleich sich die USA offiziell in keinen militärischen Konflikten befinden, gibt es weiterhin 173.000 US-Soldaten in 159 Ländern und Militärbasen in 80 Ländern. Die USA geben 11% ihres Etats - oder 730 Mrd. $ - für das Militär aus.

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Seit Beginn des US-Einsatzes in Afghanistan hat das Pentagon insgesamt 14 Billionen $ ausgegeben, wovon 35-50% an Rüstungsunternehmen gingen.

Historisch betrachtet, begannen Kriege meist als profitable Projekte, bei denen natürliche Ressourcen (wie Gold oder Getreide) und andere Güter "gestohlen" wurden - häufig aufgrund von Knappheiten. Allerdings kann man den Afghanistankrieg kaum als wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmung bezeichnen; um das eigene Budget auszugleichen, hätten die USA in der Tat ein profitableres Projekt gebraucht als Afghanistan.


USA hoffnungslos bankrott - 46% des Haushalts müssen geliehen werden

Die jährlichen US-Bundesausgaben betragen 7 Billionen $, die Einnahmen liegen bei 3,8 Billionen $. Die USA geben also jedes Jahr 3,2 Billionen $ mehr aus, als sie durch Steuern einnehmen. Um den eigenen Haushalt "auszugleichen", muss das untergehende US-Imperium folglich 46% der Gesamtausgaben leihen oder drucken.

Selbst das militärisch so mächtige Römische Reich hätte es sich nicht erlauben können, die Hälfte seiner Ausgaben zu leihen oder zu drucken.


Totales Elend wie Mr. Micawber meinte:

Mr. Micawber sagt in Charles Dickens David Copperfield: "Jahreseinkommen 20 Pfund - Jahresausgaben 19 [Pfund] 19 [Schilling] und sechs [Pence], Ergebnis Glück. Jahreseinkommen zwanzig Pfund - jährliche Ausgaben genau zwanzig Pfund und noch sechs [Pence], resultieren in Elend."

Und wenn man, wie im Fall der USA, fast doppelt so viel ausgibt, wie man einnimmt, dann ist das das TOTALE ELEND.

Weder eine Privatperson noch ein Land können 100% mehr ausgeben, als sie Einnahmen haben, ohne dass das ernste Konsequenzen hat. Über diese Konsequenzen habe ich viele Artikel geschrieben - und auch darüber, wie man diese Everything-Bubble überlebt.


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Noch nie schrillten die Alarmglocken so laut auf der Welt: Wir haben einen nuklearen Mix aus unbegrenzter Geldschöpfung, einem unglaublich fragilen Finanzsystem, einem Einbruch der globalen Wirtschaft und des Welthandels, zudem haben wir eine katastrophale Pandemie, die nicht verschwinden wird.





Die Inflation ist da

Wie es jetzt weitergehen wird, liegt fast auf der Hand: anhaltende Knappheiten einhergehend mit rapide steigenden Preisen für Güter und Dienstleistungen. Ich erinnere mich noch gut an die 1970er, als sich z. B. zwischen 1974 und 1975 die Ölpreise verdreifachten. Sie stiegen von 3 $ auf 10 $; bis 1980 hatten sie sich - mit 40 $ - dann verzehnfacht. Dasselbe passiert jetzt überall auf der Welt.

Die Zentralbanken geraten dabei vom Regen in die Traufe, weil die Inflation aus allen Teilen der Ökonomie kommt und NICHT VORÜBERGEHEND ist! Die tatsächliche Inflationsquote liegt heute bei 13,5%, wie man im Chart unten, der auf den Methoden zur Inflationsermittlung der 1980er basiert, sehen kann.


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