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Nonsens

23.11.2021  |  Hannes Huster
Es wird so viel Nonsens berichtet, dass es einem manchmal die Schuhe auszieht. Gestern war wieder so ein Tag. Der US-Präsident Biden hat Jerome Powell für eine zweite Amtszeit als FED-Chairman nominiert und dies wurde als Grund angeführt, warum der Goldpreis nachgegeben hat. Das ist Nonsens.

Die Reporter müssen einfach irgendetwas schreiben und wenn man keinen Grund findet, dann muss man sich etwas ausdenken. Die Powell-Nominierung war dann ein gefundenes Fressen. Einmal von einer großen Nachrichtenagentur publiziert, schreiben alle anderen diesen Quatsch einfach ab.

Zurück zum Markt.

Der Goldpreis gab gestern nach, und zwar recht kräftig. Das Volumen an der COMEX war sehr hoch und insgesamt wurden im Dezember-Future über 342.000 Kontrakte gehandelt, was 34,2 Millionen Unzen Papier-Gold im Gegenwert rund 62 Milliarden USD entsprochen hat. Es war der Rücksetzer, auf den ich gewartet und auf den ich seit Tagen hingewiesen habe. Ein Test des vorherigen Ausbruchsniveaus mit hohem Handelsvolumen, um die zuletzt etwas aufgeheizten CoT-Daten abzukühlen.

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Das Open-Interest ist gestern in den Futures bereits um 33.575 Kontrakte gefallen:

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Heute ist zudem der letzte Handelstag für die Dezember-Optionen an der COMEX:

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Es würde mich also nicht wundern, wenn wir heute nochmals etwas „Action“ sehen würden, so dass diese auslaufenden Optionen dort platziert werden, wo die größten "Spieler" sie gerne haben würden.


Goldaktien: Jetzt ist die Zeit für Neueinsteiger

Der GDX hat dann gestern das GAP geschlossen und das mit viel Wucht, so dass ein neues GAP nach unten gerissen wurde. In der schwachen Eröffnung ging es exakt auf die 61,80% Fibonacci-Unterstützung zurück, die durchaus nochmals angetastet werden kann.

Grob würde ich 32 - 32,75 USD beim GDX als einen guten Kaufzeitpunkt nennen, wobei mich auch ein Rücksetzer auf 31 USD nicht groß verunsichern würde:

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Die Goldaktien gestern mit einer relativen Stärke zum Goldpreis. Mit rund 40 USD Verlust beim Goldpreis hätten die Minen auch gut und gerne 4% oder mehr nachgeben können, was aber nicht der Fall war.

Die GDX-GLD-Ratio, die uns die relative Stärke oder Schwäche der Goldminen zum Goldpreis anzeigt, dippte zur Eröffnung kurz nach unten, lag dann aber zum Ende des Handels in der Pluszone. Ein Ausbruch dieser Ratio über 0,20 wird die nächste massive Kursrallye der Goldminenaktien auslösen:

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© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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