Minimale Zinssenkung verhindert nicht den Anstieg des Kapitalmarktzinses
14.12.2025 | Christian Vartian
Die Besorgnis über zunehmend exzessive Kreditaufnahme im Tech-Sektor zum Bau von KI-Rechenzentren nimmt weiter zu.Beispiel Oracle:
Oracle meldete einen Gewinn von 2,26 USD gegenüber den erwarteten 1,64 USD. Dieser positive Effekt ist auf einen einmaligen Gewinn aus dem Verkauf von Oracle-Aktien an Ampere an SoftBank (SFTBY) zurückzuführen. Der Umsatz lag bei 16,06 Mrd. USD gegenüber den erwarteten 16,19 Mrd. USD. Dies entspricht einem Umsatzanstieg von 14% im Vergleich zum Vorjahr. Der Auftragsbestand stieg auf 523 Mrd. USD.
Die Investitionsausgaben (Capex) beliefen sich auf 12 Mrd. USD gegenüber den erwarteten 8,4 Mrd. USD. Oracle erhöht seine Prognose für die Investitionsausgaben im Gesamtjahr von 35 Mrd. USD auf 50 Mrd. USD.
Die Stimmung in der Telefonkonferenz war sehr zuversichtlich und positiv. Das Unternehmen betonte in der Konferenz ausdrücklich Folgendes:
Oracle wird weiterhin an der Aufrechterhaltung seines Kreditratings arbeiten. Die Schätzungen einiger Analysten, wonach Oracle 100 Mrd. USD aufnehmen müsse, seien zu hoch. Oracle verfügt über strenge Prozesse zur Ausgabenkontrolle.
Die Fed senkte die Zinsen wie erwartet um 25 Basispunkte.
Fed-Chef Powell agierte zudem nicht so restriktiv wie erwartet:
Neun Mitglieder des Offenmarktausschusses (FOMC) stimmten für die Senkung um 25 Basispunkte. Golsbee und Schmid stimmten gegen eine Senkung. Miran stimmte für eine Senkung um 50 Basispunkte.
Die Inflation bei Waren ist aufgrund der Zölle höher.
Die Disinflation im Dienstleistungssektor hält an.
Das Beschäftigungsrisiko hat zugenommen.
Zinsentscheidungen werden von Sitzung zu Sitzung getroffen.
Fed-Chef Powell erklärte: "Der Leitzins der Fed liegt nun innerhalb einer breiten Spanne von Schätzungen seines neutralen Wertes."
Das Inflationsziel bleibt bei 2%.
Die Ausgaben für künstliche Intelligenz (KI) haben das Wirtschaftswachstum gestützt.
Höheres Wachstum ohne gleichzeitigen Rückgang der Arbeitslosigkeit deutet auf höhere Produktivität hin.
Im Basisszenario wird für das nächste Jahr mit weiteren Zinssenkungen gerechnet, nicht mit einer Zinserhöhung.
Die Wirtschaft fühlt sich derzeit nicht wie eine "Wachstumskonjunktur" an.
Die Fed wird im ersten Monat kurzfristige Staatsanleihen im Wert von 40 Milliarden US-Dollar kaufen und dieses Volumen voraussichtlich mehrere Monate beibehalten, bevor es reduziert wird. Dies beinhaltet auch einen vorgezogenen Kauf, um vor dem 15. April über ausreichende Reserven zu verfügen.
Die Inflation bei Waren ist aufgrund der Zölle höher.
Die Disinflation im Dienstleistungssektor hält an.
Das Beschäftigungsrisiko hat zugenommen.
Zinsentscheidungen werden von Sitzung zu Sitzung getroffen.
Fed-Chef Powell erklärte: "Der Leitzins der Fed liegt nun innerhalb einer breiten Spanne von Schätzungen seines neutralen Wertes."
Das Inflationsziel bleibt bei 2%.
Die Ausgaben für künstliche Intelligenz (KI) haben das Wirtschaftswachstum gestützt.
Höheres Wachstum ohne gleichzeitigen Rückgang der Arbeitslosigkeit deutet auf höhere Produktivität hin.
Im Basisszenario wird für das nächste Jahr mit weiteren Zinssenkungen gerechnet, nicht mit einer Zinserhöhung.
Die Wirtschaft fühlt sich derzeit nicht wie eine "Wachstumskonjunktur" an.
Die Fed wird im ersten Monat kurzfristige Staatsanleihen im Wert von 40 Milliarden US-Dollar kaufen und dieses Volumen voraussichtlich mehrere Monate beibehalten, bevor es reduziert wird. Dies beinhaltet auch einen vorgezogenen Kauf, um vor dem 15. April über ausreichende Reserven zu verfügen.
Und nun zum Problem:

Die Kurse der längerlaufenden US-Staatsanleihen sinken, das bedeutet: Die Kapitalmarktzinsen steigen, während die Geldmarktzinsen wegen der FED- Zinssenkung steigen. Das ist ein gefährliches Zeichen für die Kreditmärkte. In der Folge sahen wir:
Ein neues All-Time-High beim Silber:

und Gold, welches das seine wieder zu erreichen versucht:

Aktien dabei volatil auf höchstem Niveau:

BitCoin dabei mit Abstand am schwächsten:

© Mag. Christian Vartian
vartian.hardasset@gmail.com
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