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Prof. Dr. Thorsten Polleit

Prof. Dr. Thorsten  Polleit
Chefvolkswirt Degussa Goldhandel GmbH
thorsten.polleit@degussa‐goldhandel.de

  • Die verminderte Liquidität in vielen Finanzmärkten kann leicht zu einem großen Problem für das Finanzsystem und die Volkswirtschaften werden. Das Funktionieren der Kapitalmärkte - seien es Aktien-, Anleihe- oder Derivatemärkte - steht und fällt mit ihrer Liquidität: ihrer Fähigkeit, Kauf- und Verkaufstransaktionen jederzeit problemlos abwickeln zu [...]
    08.12.2014
  • Im Goldleihemarkt wird physisches Gold auf Zeit ver- und geliehen, beispielsweise zu Finanzierungs- und Absicherungszwecken. Die wichtigsten Teilnehmer im Goldleihemarkt sind Zentralbanken, Banken und Minengesellschaften. Die Zinsen für kurzfristige Goldleihgeschäfte sind jüngst negativ geworden - und zwar in einem Ausmaß, das seit Anfang 2007 [...]
    07.12.2014
    Rubrik: Nachrichten
  • Die Ablehnung der Gold-Initiative in der Schweiz bindet den Franken enger denn je an den Euro. Doch es ist fraglich, ob die SNB den "Mindestkurs von 1,20 dauerhaft aufrechterhalten kann. Die Schweizer haben am 30. November 2014 die "Gold-Initiative" abgelehnt. 77,3 Prozent sprachen sich dagegen aus. Zur Erinnerung: Die Initiative forderte, dass [...]
    06.12.2014
    Rubrik: Nachrichten
  • Die Schweizer haben am 30. November 2014 die "Gold-Initiative" abgelehnt. 77,3 Prozent sprachen sich dagegen aus. Zur Erinnerung: Die Initiative forderte, dass (1) die Schweizer Nationalbank (SNB) kein Gold mehr verkaufen darf, dass (2) die Schweizer Goldreserven in der Schweiz gelagert werden müssen, und dass (3) die SNB mindestens 20 Prozent [...]
    01.12.2014
    Rubrik: Nachrichten
  • Die Kaufkraft des Goldes kann zwar mitunter sehr stark schwanken. Aber sie wird, anders als bei ungedecktem Papiergeld, nicht auf null fallen, weil Gold stets einen nicht monetären Wert hat - und wohl auch immer haben wird. Gold verliert, im Gegensatz zu den ungedeckten Papierwährungen, seine Kaufkraft nicht unwiderruflich, weder durch Inflation [...]
    24.11.2014
  • Die japanischen Staatsschulden steigen seit Jahren ungehemmt an - und steuern auf die Marke von 250 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu, die höchste Staatsverschuldungsquote in den entwickelten Volkswirtschaften. Sie reflektiert eine Jahrzehnte währende "Deficit Spending"-Politik: Mit immer größeren kreditfinanzierten Ausgaben hat die japanische [...]
    23.11.2014
    Rubrik: Nachrichten
  • In einer Rede vom 17. November 2014 sagte EZB-Ratsmitglied Yves Mersch, die EZB könne "theoretisch" neben Wertpapieren auch Edelmetalle oder Fremdwährungen kaufen, um die ausstehende Geldmenge zu erhöhen. Ist es denkbar, dass die EZB als Goldkäufer auftreten wird? Grundsätzlich würden Goldkäufe in ihr Portfolio "passen". Das Eurosystem verfügt [...]
    22.11.2014
    Rubrik: Nachrichten
  • Einige deutsche Banken wollen Kunden negative Einlagenzinsen in Rechnung stellen. Mit dem Hinweis auf den negativen EZB-Einlagenzins lässt sich solch ein Schritt jedoch nicht überzeugend begründen. Diese Schlussfolgerung ergibt sich aus einem Blick auf die Zahlenlage.
    20.11.2014
    Rubrik: Nachrichten
  • Nicht wenige Edelmetallmarktexperten gehen davon aus, dass die Preise für zum Beispiel Gold manipuliert werden, dass sie künstlich niedrig gehalten werden. Interessanterweise ist die Einflussnahme der Zentralbanken auf die Zinsmärkte - und die Folge für andere Märkte - meist nicht Gegenstand der Diskussion. Der Zins ist jedoch eine ganz zentrale [...]
    10.11.2014
  • Dass allerorten die Schulden steigen, hat einen Grund: Das Schuldgeldsystem. Es ermöglicht die Kreditaufnahme zu immer tieferen Zinsen. Konsumenten, Unternehmen und Banken unterliegen einem großen wirtschaftlichen Anreiz, bei diesem Verschuldungskarussell mitzumachen. Vor allem die Staaten bedienen sich des Schuldgeldsystems: Sie können immer mehr [...]
    08.11.2014
    Rubrik: Nachrichten
  • Die Zentralbanken verfolgen eine Tiefzins- und Geldvermehrungspolitik. Sie führt zu einer "Blasenwirtschaft" und ist inflationär. Die amerikanische Zentralbank hat ihre bisher in Aussicht gestellten Zinsanhebungen bis auf Weiteres aufgeschoben. Die Zinsmärkte reagierten prompt: Die Kurzfristzinsen, aber vor allem auch die Langfristzinsen, gaben [...]
    27.10.2014
  • Die Euro-Volkswirtschaften stehen nach wie vor auf wackeligem Fundament. Die Sorge vor einer Rückkehr der Euro-Krise ist nicht unbegründet. Merkliche Schwankungen an den Aktienmärkten, nachgebende Rohstoffpreise und weiter tiefe Zinsen haben in den letzten Tagen und Wochen vielerorts die Befürchtungen einer Verlangsamung der Weltkonjunktur [...]
    26.10.2014
    Rubrik: Nachrichten



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