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Schlechteste Woche für Goldpreis seit zwei Jahren

08.11.2019  |  Redaktion
Der Goldpreis ist auf dem Weg zum größten Wochenverlust seit mehr als zwei Jahren, während Fortschritte bei den Handelsgesprächen zwischen USA und China die Nachfrage für sichere Assets dämpfen, berichtet das Nachrichtenportal BNN Bloomberg.

So sank der Spotpreis diese Woche um 3%, der größte Verlust seit Mai 2017, nachdem der Preis am Donnerstag, als Washington und Peking einem Abkommen der Phase 1 näher kamen, plötzlich gesunken war. Andere Edelmetalle sanken ebenfalls, wobei der Silberpreis seit Montag um 6,1% gesunken ist.

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Der Goldpreis wurde 2019 von den Spannungen bei den Handelsgesprächen, den Zinssenkungen der Federal Reserve und einer robusten Nachfrage von Investoren und Zentralbanken unterstützt. Diese drei Treiber sind nun gefährdet, da die beiden größten Volkswirtschaften kurz vor einem ersten Abkommen stehen, wobei sich beide Seiten einig sind, die Strafzölle bei einem Deal zu senken. Auch die US-Notenbank deutete vor kurzem an, nach drei Zinssenkungen ein Pause einzulegen.

"Käufe von sicheren Vermögenswerten hörten inmitten der risikofreudigen Stimmung auf dem Markt auf", so ein Bericht der Australia & New Zealand Banking Group Ltd. und merkte an, dass der Goldpreis am Donnerstag um ca. 20 Dollar "von einem Augenblick zu anderen" gesunken sei. Der Schritt in Richtung Zollsenkungen sei dem Bericht zufolge ein "wichtiger Durchbruch bei den Verhandlungen".

Der Wochenverlust würde durch die Nachricht verstärkt, dass Chinas Zentralbank im Oktober 2019 keine Erhöhung ihrer Goldbestände verzeichnet habe, so BNN Bloomberg unter Berufung auf Daten von Donnerstag.


© Redaktion GoldSeiten.de



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