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Gold strahlt, während bei Private Equity die Lichter ausgehen

19.06.2025  |  Matt Piepenburg
- Seite 3 -
Der unvermeidliche goldene "Oh-Ja"-Moment

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Kurz gesagt, der Private-Equity-Sektor, der zu Zeiten künstlich niedrig gehaltener Zinsen, frei verfügbaren Billig-Geldes und überschwänglicher Investoren florierte, wird bald mit einem Umfeld konfrontiert sein, in dem die Kapitalkosten steigen, die Kredite knapper werden und die Investoren eher verkaufen als kaufen.

Wir bewegen uns auf ein makroökonomisches Klima zu, in dem jeder – von Warren Buffett und Jamie Dimon über die erweiterte BRICS-Koalition bis hin zum IWF und sogar der BIZ – weiß, dass dieser Kreditzyklus zu Ende geht. Leute, die USA sind objektiv betrachtet bankrott! Das wiederum heißt nur, dass die unbeliebten Schuldscheine eines schuldentrunkenen Uncle Sam nur noch durch entwertete US-Dollars und negative Realzinsen gestützt werden können.

Mit anderen Worten: Wir befinden uns im perfekten Umfeld für physisches Gold – einem oft nicht beachteten Vermögenswert, der sich besser entwickelt hat als US-Staatsanleihen (sprich jener Vermögenswert, der in den letzten fünf Jahren am schlechtesten abgeschnitten hat)…

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…und auch besser als der S&P 500, den Gold mit Blick auf die letzten 20 Jahre (laut curvo.eu) hinter sich gelassen hat – auf Jahresbasis und auch bei der Gesamt-Rendite…

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Trotz dieser offensichtlichen, aber absichtlich ignorierten Performance liegt der Goldanteil in den Portfolios der meisten Family Offices und Stiftungen immer noch bei nur 1%. Hmmm…

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Investment-Wale aktuell übermäßig stark in aufgeblähten Aktien, PE-Zeitbomben und privaten Kreditpools investiert sind, die Jeffrey Gundlach kürzlich als die neuen "Massenvernichtungswaffen" bezeichnete.

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Es ist wohl Ironie des Schicksals, wenn selbst "Smart Money" dem Konsensdenken und dem falschen Anlagebereich verhaftet ist (beispielsweise "PE" mit seinen kaum zu steigernden Bewertungen), während ein kleiner Prozentsatz von sogenannten "Gold Bugs" sich genau am richtigen Ort befindet, nämlich in einer goldenen Ära, deren langanhaltende Preisentwicklung gerade erst begonnen hat. Manchmal zahlt es sich aus, schlauer zu sein als "schlaues Geld".

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© Matt Piepenburg
Kommerzdirektor bei VON GREYERZ AG



Dieser Artikel wurde am 05. Juni 2025 auf vongreyerz.gold veröffentlicht.


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