Kronen Goldmünzen, Österreich
Kronen Goldmünzen, Österreich
Österreich
1892 - 1915
Gold
900
30,488 g, 6,098 g, 3,049 g
gleichbleibend
DE: 0 %, AT: 0 %, CH: 0 %
k.A.
Die Währungsreform Österreichs von 1892 führte zum ersten Mal eine Goldwährung ein: die Krone. Obwohl die Krone selbst eine Silbermünze war, war die Rechnungseinheit Gold.
Zwei Goldmünzen wurden als Nachfolger der Gulden vorgesehen: 10 Kronen und 20 Kronen. Die kleinere wurde nur von 1892 bis 1912 geprägt, wohingegen das 20-Kronen-Stück bis 1915 hergestellt wurde. Zum Regierungsjubiläum des Kaisers im Jahr 1908 wurde eine 100-Kronen-Goldmünze herausgegeben. Die Prägung der 100-Kronen-Goldmünzen wurde von 1909 bis 1915 fortgesetzt. Die Währung selbst wurde in Österreich in Folge der galoppierenden Inflation im Jahr 1924 durch den Schilling ersetzt.
Als Goldanlagemünzen eignen sich vor allem die Nachprägungen (Handelsgoldmünzen), die einen geringen Aufschlag zum aktuellen Goldpreis besitzen. Die Münze Österreich prägte die 10-Kronen- Münze mit dem Prägedatum 1912 bis 1992, das 20-Kronen-Stück bis 1989 bzw. das 100-Kronen-Exemplar bis 1988, jeweils mit gleichem Motiv. Das verwendete Prägejahr war bei beiden 1915. Die eine Seite zeigt das Porträt von Kaiser Franz Joseph I. (1848-1916), die andere das österreichische Staatswappen mit Nennwertangabe. Der Rand ist glatt und weist eine vertiefte Randschrift auf. Als Legierungsmetall wurde Kupfer verwendet.
Die jährliche Auflagenzahl der einzelnen Münzen schwankte extrem. Das 10-Kronen-Stück erreichte mit 277.347 Exemplaren 1967 die höchste Jahresproduktion, 1984 mit 102 Stück die geringste. 1968 wurden mit 364.730 Exemplaren der 20-Kronen-Münze die meisten, mit 6 Stück 1954 die wenigsten geprägt. Von der 100-Kronen-Münze wurden nur allein im Jahre 1974 etwas mehr als 2. Mio. hergestellt, aber in den letzten 3 Prägejahren (1984/85/88) waren es nur jeweils 50 Stück, 1983 sogar nur 5 (!) Stück.
Zwei Goldmünzen wurden als Nachfolger der Gulden vorgesehen: 10 Kronen und 20 Kronen. Die kleinere wurde nur von 1892 bis 1912 geprägt, wohingegen das 20-Kronen-Stück bis 1915 hergestellt wurde. Zum Regierungsjubiläum des Kaisers im Jahr 1908 wurde eine 100-Kronen-Goldmünze herausgegeben. Die Prägung der 100-Kronen-Goldmünzen wurde von 1909 bis 1915 fortgesetzt. Die Währung selbst wurde in Österreich in Folge der galoppierenden Inflation im Jahr 1924 durch den Schilling ersetzt.
Als Goldanlagemünzen eignen sich vor allem die Nachprägungen (Handelsgoldmünzen), die einen geringen Aufschlag zum aktuellen Goldpreis besitzen. Die Münze Österreich prägte die 10-Kronen- Münze mit dem Prägedatum 1912 bis 1992, das 20-Kronen-Stück bis 1989 bzw. das 100-Kronen-Exemplar bis 1988, jeweils mit gleichem Motiv. Das verwendete Prägejahr war bei beiden 1915. Die eine Seite zeigt das Porträt von Kaiser Franz Joseph I. (1848-1916), die andere das österreichische Staatswappen mit Nennwertangabe. Der Rand ist glatt und weist eine vertiefte Randschrift auf. Als Legierungsmetall wurde Kupfer verwendet.
Die jährliche Auflagenzahl der einzelnen Münzen schwankte extrem. Das 10-Kronen-Stück erreichte mit 277.347 Exemplaren 1967 die höchste Jahresproduktion, 1984 mit 102 Stück die geringste. 1968 wurden mit 364.730 Exemplaren der 20-Kronen-Münze die meisten, mit 6 Stück 1954 die wenigsten geprägt. Von der 100-Kronen-Münze wurden nur allein im Jahre 1974 etwas mehr als 2. Mio. hergestellt, aber in den letzten 3 Prägejahren (1984/85/88) waren es nur jeweils 50 Stück, 1983 sogar nur 5 (!) Stück.
Eckdaten der 10-, 20- und 100-Kronen Goldmünzen
| Feingewicht | Bezeichnung | Prägejahr | Herstellungsart | Feinheit | Gesamt | Abmaße |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3,049 g | 10 Kronen | 1892 - 1912 | geprägt | 900 | 3,388 g | Ø 19,00 x 0,80 mm |
| 6,098 g | 20 Kronen | 1892 - 1915 | geprägt | 900 | 6,775 g | Ø 21,10 x 1,30 mm |
| 30,488 g | 100 Kronen | 1908 - 1915 | geprägt | 900 | 33,875 g | Ø 36,90 x 1,90 mm |
Durchschnittliche Kauf- & Verkaufspreise
Produzent
-
Die Münze Österreich AG hat ihren Sitz in Wien und ist seit dem ersten Weltkrieg die einzige Prägeanstalt in Österreich. Bis zum Jahr 2002 prägte sie den "Schilling", seitdem ist sie für die Herstellung der österreichischen Euro-Münzen zuständig. Außerdem prägt sie zahlreiche Gedenk-, Sammler- und Anlagemünzen zu denen u.a. der beliebte Wiener Philharmoniker zählt.Staatliche Münzprägestätte, Österreich
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