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Edelmetalle bereiten sich auf Rally vor

20.05.2019  |  Steve St. Angelo
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Obwohl es der Wahrheit entspricht, dass Zillows Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich zulegte, so steig der Nettoverlust des Unternehmens um fast 50 Millionen Dollar. Doch Zillows Aktienkurs tat diese Verluste wieder mit einem Achselzucken ab, da sie besser ausfielen, als die Analysten erwarteten. In einem Artikel von CNBC hieß es: Zillow verzeichnete einen Verlust von 0,33 Dollar je Aktie mit einem Umsatz von 454 Millionen Dollar gegenüber Erwartungen eines Verlustes von 0,35 Dollar je Aktie mit einem Umsatz von 433 Millionen Dollar.

Da Zillows Verluste 2 Cent niedriger ausfielen, als prognostiziert wurde und der Umsatz 19 Millionen Dollar höher ausfiel, stieg der Aktienkurs um 16%. Das ist verrückt, oder? Des Weiteren ist das Ergebnis sogar noch absurder, wenn wir betrachten, wie Zillows Quartalsbericht von Q4 2018 den Aktienkurs beeinflusste:

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Zillows Aktienpreis stieg um 26%, nachdem man einen Nettoverlust von 97,7 Millionen Dollar in Q4 2018 verzeichnete. Es scheint keinerlei Logik für die Aktienkursbewegungen am heutigen Markt zu geben. Jedoch haben Analysten die Investoren darauf trainiert, Aktien basierend auf ihren lächerlichen Prognosen zu kaufen oder zu verkaufen.

Auch wenn ich mich nur auf zwei Aktien fokussiert habe, so verhält sich der gesamte Markt so. Warum? Nun, aufgrund der Zentralbankintervention wurden die weltweiten Aktienmarktindices auf 145% des BIPs gedrückt anstatt der durchschnittlichen 65%.

Nun kommen wir zurück auf unsere Frage... Was wird mit Gold und Silber während des nächsten Marktzusammenbruchs passieren?


Edelmetalle bereiten sich auf große Rally vor, während die Märkte für einen Crash gerüstet sind

Um die Dynamik der Märkte zu verstehen, müssen wir die technischen Indikatoren betrachten. Obwohl es der Wahrheit entspricht, dass die technische Analyse uns nicht garantieren kann, wie sich der Markt kurzfristig verhält, so verschafft sie uns langfristig exzellente Indikatoren. Und wenn wir die derzeitigen technischen Indikatoren an den Märkten betrachten, dann wird klar, dass sie sich auf einen heftigen Crash vorbereiten.

Einer der besten technischen Indikatoren, der zeigt, ob ein Markt übermäßig inflationiert oder unterbewertet ist, ist der 200 gleitende Durchschnitt (MA). Wenn wir diesen auf einen Tageschart anwenden, dann ist es der 200-tägige gleitende Durchschnitt. Wenden wir ihn auf einen Wochenchart an, dann ist es der 200-wöchige gleitende Durchschnitt, dasselbe geht für einen Monatschart und den 200-monatigen gleitenden Durchschnitt (MMA). Die nächste Reihe an Charts wird zeigen, wie der 200-monatige gleitende Durchschnitt im Verhältnis zur Spitze steht, direkt vor der Finanzkrise von 2008.

Der Dow Jones Index befand sich 2007 etwa 75% über seinem 200-monatigen gleitenden Durchschnitt:

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Heute liegt der Dow Jones jedoch 82% über seinem 200-monatigen gleitenden Durchschnitt. Also ist eine Korrektur längst überfällig. Alle Aktien und Indices fallen letztlich zu ihrem 200 MMA zurück. Das ist nicht nur notwendig, sondern auch gesund für den Markt. Die Aktienkurse können nicht für immer steigen.

Wenn wir nun einen Blick auf den NASDAQ werfen, dann wird klar, dass das technische Setup hier sogar noch extremer ist als beim Dow Jones. Denn die Technologieaktien verhalten sich, als seien sie genauso wahnsinnig wie vor dem großen Zusammenbruch der Technologieaktien im Jahr 2000. Der NASDAQ befindet sich aktuell 112% über seinem 200-monatigen gleitenden Durchschnitt:

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