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Edelmetalle starten uneinheitlich

14.11.2006  |  Robert Hartmann
Zu Wochenbeginn zeigten sich die Edelmetalle in uneinheitlicher Verfassung. Dabei sah es am Morgen noch sehr gut aus. Der Goldpreis stieg bis 10:00 Uhr MEZ um rund 6 US$ auf ein Tageshoch von 632,50 US$ pro Feinunze an. Hier fand die Rallye jedoch ein abruptes Ende. Nach ersten Gewinnmitnahmen wurden einige Händler nervös und verkauften ihre Positionen. Als Hauptgründe wurden der etwas festere Dollar sowie der fallende Ölpreis genannt. Bis zur Eröffnung der Futuresbörse Comex in New York war das gelbe Metall bis auf 624 US$ pro Feinunze gefallen. Dies war jedoch noch nicht das Ende. In den USA ging die Talfahrt zunächst weiter. Am Nachmittag war schließlich das Tagestief bei 620,30 US$ pro Feinunze erreicht. Von hier aus ging es wieder bergauf. Nachdem sich die Goldminenaktien zum Handelsschluss wieder erholen konnten, legte auch der Goldpreis wieder zu. Zum Handelsschluss notierte das Gold bei knapp 626 US$ pro Feinunze. Der Goldpreis gegen Euro verlor etwas an Boden. Der Kilobarren verbilligte sich im Vergleich zu gestern Morgen um rund 100 Euro auf aktuell 15.919 Euro. Wir haben uns gestern bei durchschnittlich 627 US$ eine halbe Position gekauft und beobachten nun den Markt. Zudem haben wir unsere Silberbestände nochmals aufgestockt, um in den Wochen vor Weihnachten nicht in Lieferverzug zu kommen. Der Dezember ist traditionell ein Monat mit sehr hoher Nachfrage nach Edelmetallen.

Zhou Xiaochuan, Vorstand der Peoples Bank of China, forderte im Rahmen einer Pressekonferenz in Frankfurt, China müsse seine Währungsreserven besser diversifizieren. Diese Aussage erfolgte nur drei Tage nach einer Mitteilung des Staatsfernsehens, Chinas Währungsreserven hätten die Grenze von 1 Billion US-Dollar überschritten. 70 Prozent dieser Reserven sind derzeit in Dollars angelegt. Die Angst vor einer weiteren Abschwächung des Greenback ist angesichts der unglaublichen Höhe der Bestände natürlich nachvollziehbar. Der Goldanteil an den Reserven dürfte aktuell rund ein Prozent betragen. Natürlich würde eine Aufstockung dieses Anteils den Goldmarkt in Bewegung setzten. Wir zweifeln jedoch an einem direkten Engagement, da die erworbenen Mengen so groß wären, dass ein reibungsloser Verkauf wahrscheinlich gar nicht möglich wäre. Vielmehr glauben wir daran, dass sich China direkt oder indirekt weiter an Rohstoffkonzernen beteiligen wird.

Am Montag erreichten uns erneut viele Kaufaufträge unserer Privatkunden. Umsatzrenner waren neben den Goldmünzen 1 Unze Krügerrand vor allem die Silberunzen Maple Leaf.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Arbeitstag
Das Handelsteam von pro aurum


© Robert Hartmann

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