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Die Inflation von Gold

15.11.2018  |  Steve Saville
Hier sind zwei Langzeit-Charts, die die jährliche Rate darstellen, mit der unterirdisches Gold abgebaut wird. Der zweite Chart zeigt, warum die Produktivität von Minen außer Acht gelassen werden kann, wenn man zu verstehen versucht, was mit dem Goldpreis im Laufe der vorangegangenen Jahre passiert ist oder herausfinden möchte, wie sich der Goldpreis in den kommenden Jahren verhalten wird.

Der erste Chart zeigt die Goldmenge, die von der Bergbauindustrie weltweit innerhalb eines Jahres von 1900 bis 2017 produziert wird (Quelle der Daten: US Geological Survey). Der zweite Chart zeigt für jedes Jahr (1900-2017) den prozentualen Anstieg des oberirdischen Goldangebots, das weltweit in dem Jahr neu gefördert wurde. Tatsächlich also stellt der zweite Chart die Inflationsrate von Gold dar.

Man stellt fest, dass in den letzten 70 Jahren die jährliche Inflationsrate von Gold fast immer zwischen 1,5% und 2,0% lag. Sie wich kaum von diesem Bereich ab. Mit anderen Worten: Egal was in der Welt passiert, das Gesamtangebot an Gold erhöht sich jedes Jahr um einen etwa gleichbleibenden winzigen Betrag.

In den letzten 60 Jahren scheinen Trendänderungen der jährlichen Inflationsrate von Gold verzögerte Reaktionen auf größere Preisänderungen zu sein. Dabei entsteht eine Verzögerung von 7-10 Jahren, die sich aus der Dauer zwischen dem Aufkommen des Preisanreizes und der Einbindung neuer Minen in die Produktion ergibt. Ein Beispiel dafür ist der Aufwärtstrend der Goldinflationsrate, der in den frühen 1980ern begann und wahrscheinlich eine Reaktion auf die größere Kurssteigerung war, die Anfang der 1970er begann.

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© Steve Saville
www.speculative-investor.com



Dieser Artikel wurde am 12. November 2018 auf www.tsi-blog.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.



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