Beim Silber sehen wir eine Entwicklung, die positiv stimmt. Die Commercials haben ihre Netto-Short-Position in den vergangenen Wochen weiter reduziert. Dies ist ein gutes Signal für den Silbermarkt. In der Regel erhöhen die Commercials die Short-Positionen, wenn sie der Meinung sind, dass der Silberpreis schon zu weit gelaufen ist. Dies ist bislang nicht zu erkennen.
Große Spekulanten:
Die großen Spekulanten haben zum Stichtag eine Long-Position von 55.243 Kontrakten und eine Short-Position von -19.359 Kontrakten. Die Netto-LONG-Position lag somit zuletzt bei nur 35.884 Kontrakten.
Auch hier eine erstaunliche Entwicklung. Die großen Spekulanten, wie z.B. Hedge-Funds, haben eine sehr niedrige Netto-Long-Position auf den Silberpreis und dies bei einem markanten Silberpreisausbruch. In der Regel agieren diese Marktteilnehmer sehr zyklisch (kaufen, wenn es steigt, verkaufen wenn es fällt).
Würden wir eine Netto-Long-Position von über 70.000 Kontrakten sehen, wäre mir mulmig, doch so denke ich, dass die Party durchaus noch etwas weitergehen kann.
Kleinspekulanten
Die Kleinspekulanten hatten auch nur eine Netto-Long-Position von 18.383 Kontrakten, was keinerlei erhöhte Euphorie zeigt.
Fazit:
Die CoT-Daten im Silber sind noch spannender als beim Gold. Wir haben keine Extrempositionierungen trotz eines Silberpreises bei über 70 USD, was weiteren Spielraum geben sollte.
Platin:
Die kommerziellen Händler haben ihre Netto-SHORT-Position von -28.564 auf -25.401 Kontrakte reduziert. Die großen Spekulanten haben ihre Netto-Long-Position von 15.648 auf 19.343 Kontrakte erhöht. Die Kleinspekulanten haben ihre Netto-Long-Position von 5.987 auf 6.058 Kontrakte erhöht:
Die Volatilität im Platin war zuletzt extrem und Preisbewegungen von >100 USD am Tag keine Seltenheit. Obwohl sich an den CoT-Daten in den vergangenen Wochen kaum etwas bewegt hat, zogen die Preise massiv nach oben:
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