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Sklavenstaat Europa - Vorzeigeobjekt im US-Finanzkalifat (Teil 1)

23.03.2015  |  Prof. Dr. Hans J. Bocker
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Sammeln vielleicht die großen Geldvernichter mit ihren ewig neuen Bailouts im herrlichen Zombistan, heimlich das künftige "Geld"? Dabei planen sie für uns die "bargeldlose Gesellschaft", die jede Abbuchung in beliebiger Höhe von allen Konten ohne jede Einspruchschance ermöglicht, da Banken, Derivategeschäfte, Länder und Konzerne gerade zum 12. oder 16. Male "gerettet", werden müssen. Natürlich muss in solchen Fällen jeder Bürger sein Scherflein beisteuern, und wäre dieses Scherflein auch die Hälfte seines Kontostandes. Immer noch besser als ein systemischer Kollaps und anschließend der Untergang der Welt. So wird ihm jedenfalls eingeredet.

Daher: Edelmetalle und andere sinnvolle Sachwerte (Farmen, Ackerland, Wald, Gärten, Feld, Wasser, Rohstoffe) können nicht einfach wie ein Konto über Nacht per Federstrich "abgeräumt" werden. In jeder Krise gilt immer und unbedingt: "Sachwert schlägt Geldwert".


Nach "B" kommt "U" (2. Rückenwirbel)

Nach dem führenden Machtkomplex der Banken kommt als Nummer Zwei der verbleibenden US-Wirtschaftskraft die Unterhaltungsindustrie mit dem Kraftzentrum Hollywood, die die Welt mit zum Großteil flachen, sich thematisch immer wiederholenden Machwerken überschwemmt. Dieser endlose Strom von teilweise phantastischen und teilweise erniedrigend-degradierenden "Produkten" bringen starke Dollar-Ströme aus dem Ausland zum Fließen. Gleichzeitig werden die Öffentlichkeit und vor allem die Jugend mit der "richtigen Geisteshaltung", Massen von Achtelwahrheiten, direkten Geschichtsfälschungen und schlichten Lügen (wie z.B. Massenvernichtungswaffen im Irak) professionell dauer-versorgt.

Diese "Waffe" der Eliten formt die Bilder in den Köpfen der Menschen und viele erachten dieses Machtmittel als noch gefährlicher als steuerfreie Billiarden in beliebiger Höhe, mit denen nahezu alles in Politik, Wirtschaft, Kultur, Militär, Staat, Verwaltung, Finanzen, Versorgung und Medien im In- und Ausland erkauft, manipuliert und gesteuert werden kann.


Nach "U" folgt "P" als 3. Rückenwirbel

Als nächstes auf der Rang-Leiter steht die wirklich mächtige Rüstungsindustrie. Das Kürzel “P“ steht der Einfachheit halber für "Panzer" obwohl deren Bedeutung stark schrumpft. Moderne Urangeschosse verwandeln heute diese stählernen und einst so gefürchteten Monster bedarfsweise in eine Art Metall-Salat mit Rote-Rüben-Einlage. Nur die Zivilbevölkerung, die über keine Uranmunition verfügt, kann man mit "P" noch wunderbar gefügig halten. Wer muckst, wird zerwalzt.

Mit "P" als Symbol ist also die gesamte Rüstungsindustrie gemeint, auf die an anderer Stelle eingegangen wird. Auf jeden Fall handelt es sich hier um ein Billionen-Dollar-Grab. US-Militärstützpunkte in etwa 150 bedauernswerten Ländern zu unterhalten kommt nicht eben billig.


Das "S" stellt den 4. Rückenwirbel dar

Eine weitere im Land verbleibende Beschäftigungsquelle ist die Serviceindustrie. In der Regel finden sich hier schlecht bezahlte Teilzeitjobs. Davon haben viele Amerikaner gleich mehrere, um a) ihre Mieten und b) den Banken ihre Zinsen bezahlen zu können. Millionen vermochten seit dem Immobiliencrash 2008 ihre Häuser nicht mehr zu halten und leben jetzt als Mieter in den ehemals eigenen vier Wänden.

Wem gehören die Häuser jetzt? Den Banken natürlich und an diese wird der monatliche Mietzins überwiesen. Früher arbeiteten die Sklavenscharen an Pyramiden, Schlössern, Burgen oder chinesischen Mauern für ihre Oberherren - heute an den riesigen Finanzgebäuden der Bankherren.

Sollte in einem Totalzusammenbruch alles versagen, läge im "S" die große Rettung: Alle Amerikaner schneiden sich fortan gegenseitig ihre Rasen, Finger- und Zehennägel und jeder geht für seinen Nachbarn einkaufen (solange es Supermärkte gibt), welcher wiederum für den Einkaufenden einkauft. Dasselbe gilt für Rasensprengen, Kinder zur Schule bringen, Auto waschen, Kochen, Waschen, Putzen, Altenpflege, Tierhaltung, Anstreicharbeiten, usw. Und schon wäre auf diese Weise ewige Vollbeschäftigung garantiert.


"I" als 5. und letzter Wirbel

Als letztes (und fünftes) noch im Lande verbliebenes Standbein wäre die Immensbürokratie nicht zu vergessen. Die Bestückung mit mindestens 26 Millionen Staatsdienern entspricht der mehr als der dreifachen Bevölkerungszahl der Schweiz. Diese immense Dienerschaft konnte man schlecht nach Asien exportieren, dort waren sie irgendwie unerwünscht. Ihre Zahl, die sich in Wahrheit über 30 Millionen belaufen dürfte, erinnert an die besten Zeiten von Ostblock und Sowjetunion, wo zwei unfroh arbeiteten und fünf in mieser Stimmung planwirtschaftlich administrierten.

So ist man in Amerika jedenfalls glücklich und hoch zufrieden mit "BUPSI"! Zumindest gilt dies für die herrschenden Eliten, die von der ewigen Fortsetzung dieser subtilen Finanz-Sklaverei träumen und ihr Machtsystem nun auch auf Europa im vollen Umfang auszudehnen gedenken.

Weitere Teile "Sklavenstaat Europa - Vorzeigeobjekt im US-Finanzkalifat" können Sie hier lesen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8 ...


© Prof. Hans-Jürgen Bocker
www.profbocker.ch


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