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Die kommende Schuldenkrise wird jeden treffen

04.07.2018  |  Mark J. Lundeen
Letzte Woche schloss der Dow Jones etwa 7,5% unter seinem letzten Allzeithoch und ich habe mich gefragt, welche Linie er im Bear's Eye View (BEV) Chart als nächstes erreicht - die -5-%-Linie oder die -10-%-Linie. Fünf Handelstage später scheint die Linie bei 10% unter dem letzten Rekordstand der nächste Schritt zu sein. Und was wird darauf wohl folgen?

Die Zahl der Faktoren, die gegen die bullischen Marktteilnehmer arbeiten, nimmt zu:
  • Steigende Anleiherenditen
  • Die US-Notenbank Federal Reserve reduziert die Liquidität an den Märkten mittels ihrer "quantitativen Straffungen"
  • Zum ersten Mal seit April verzeichneten zum Börsenschluss an jedem einzelnen Handelstag dieser Woche mehr Aktien an der NYSE ein 52-Wochen-Tief als ein 52-Wochen-Hoch.


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Von den insgesamt 74 Marktsegmenten des Dow Jones, die ich für die Erstellung der folgenden Tabelle verwendet habe, waren zudem nur 49 maximal 20% von ihrem letzten Allzeithoch entfernt. Das ist noch keine Zahl, die den Markt grundlegend erschüttert. Aber falls sie weiter abnimmt und mehr Marktsektoren unter die -20-%-Linie fallen, wird die Lage irgendwann kritisch.

Wird die Anzahl der Marktgruppen, die höchstens 20% unter ihrem Rekordstand notieren, also weiter sinken? Am 12. März befanden sich nach Angaben der Finanzzeitschrift Barron's noch insgesamt 53 Sektoren innerhalb dieser Spanne. Ich schätze, dass diese Zahl den Höchstwert des gesamten Aufwärtstrends von März 2009 bis Januar 2018 darstellen wird, und es von jetzt an nur noch abwärts geht. Ob die Zahl der Marktsegmente in den "Top 20" bei einem plötzlichen Crash bis in den einstelligen Bereich fällt, oder ob sie in den kommenden Jahren langsam, aber stetig sinkt, bleibt allerdings abzuwarten.

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Hier sehen Sie einen Chart, in dem die Zahl der Dow-Jones-Marktgruppen, die maximal 20% unter ihrem Allzeithoch liegen, seit dem Jahr 1992 dargestellt ist.

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Kein Bullenmarkt währt ewig. Der Anstieg des Dow Jones um mehr als 20.000 Punkte in den letzten neun Jahren führt bei ernsthaften Marktbeobachtern womöglich zu der Annahme, dass das Beste dieser Hausse heute bereits hinter uns liegt.


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