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JP Morgan: Vergleichszahlung wegen Spoofing

24.09.2021  |  Redaktion
JPMorgan Chase & Co hat laut einer Meldung von Reuters zugestimmt, 15,7 Millionen US-Dollar zu zahlen, um eine Sammelklage von Anlegern beizulegen, welche die US-Bank der Manipulation von Preisen für Futures und Optionen auf US-Schatzpapiere beschuldigten. Ein Fehlverhalten eingeräumt wurde indes nicht.

Der am späten Mittwochabend bekannt gegebene Vergleich sei das Ergebnis umfangreicher Untersuchungen durch die US-Regierung. JP Morgan wurde Spoofing beim Handel mit Treasury-Futures und -Optionen im Zeitraum von April 2008 bis Januar 2016 vorgeworfen, heißt es.

Wie aus einer Gerichtsakte hervorgehe, würde die Zahlung von 15,7 Millionen Dollar weniger als ein Drittel des geschätzten Schadenersatzes für die gesamte Klägergruppe ausmachen.

Bei Spoofing handelt es sich um eine Praxis, bei der Trader Aufträge erteilen, die sie anschließend stornieren wollen, in der Hoffnung, die Kurse zum Vorteil ihrer Marktpositionen zu beeinflussen.


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