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TDS schließt Long-Positionen – Aussichten für die nahe Zukunft

11.03.2024  |  Redaktion
Geduld zahlt sich für Gold- und Silberanleger aus, denn die Analysten der Bank TD Securities schlossen ihre einmonatige taktische Long-Position mit einem Gewinn von 7%, berichtet Kitco News. Als der Goldpreis am 5. Februar auf 2.050 $ pro Unze zurückfiel, erklärten die Analysten der kanadischen Bank die "Jagdsaison" für Gold- und Silberanleger für eröffnet. Die Edelmetalle konnten die kritische Unterstützung bei 2.000 $ bzw. 22 $ je Unze halten und haben sich seither deutlich erholt, wobei die April-Gold-Futures ein Allzeithoch von 2.192,70 $ je Unze erreichten. Gleichzeitig notiert der Silberpreis bei rund 24,62 $ pro Unze und entwickelt sich damit deutlich schlechter als der Goldpreis. Das Gold-Silber-Verhältnis liegt weiterhin bei über 89 Punkten.

Obwohl Gold nach wie vor eine Aufwärtsdynamik aufweist, meinte Daniel Ghali, Senior Commodity Strategist bei TDS, dass die Volatilität zunehmen könnte, was ein gewisses kurzfristiges Risiko für den Goldpreis in der Nähe seines Rekordhochs darstelle. "Wir haben immer noch Spielraum für weitere Zuwächse, aber dieser Spielraum hängt jetzt mehr davon ab, ob sich die makroökonomischen Trends unmittelbar verschlechtern und weitere Zinssenkungen der Fed bevorstehen. Daher ist das ein weniger aufregendes Risiko-Gewinn-Szenario", so Ghali.

Mit Blick auf die Zukunft sagte Ghali, dass Gold und Silber echte Zinssenkungen sehen müssten, wenn sie von den aktuellen Niveaus aus eine neue, nachhaltige Aufwärtsdynamik erleben wollten, was wahrscheinlich im Juni der Fall sein werde. In seiner zweitägigen Ansprache vor dem Kongress hat der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, damit begonnen, den Grundstein für den Lockerungszyklus der Fed zu legen.

In seiner Rede vor dem Bankenausschuss des Senats gab Powell bekannt, die Inflation sei nicht mehr weit von dem Punkt entfernt, an dem sie sein müsse, bevor die Fed mit Zinssenkungen beginne. Ghali meinte, TDS sehe das Potential für eine Lockerung um 125 Basispunkte in diesem Jahr. "Es gibt noch Spielraum, um diese Erwartungen zu festigen", meinte er. "Unserer Ansicht nach sind Zinssenkungen die wahrscheinlichste Triebkraft, um Anleger zurück in den ETF-Markt zu bringen und eine nachhaltige Aufwärtsdynamik zu erzeugen."


© Redaktion GoldSeiten.de



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