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US-Schuldenkrise eskaliert: Zinszahlungen erreichen Rekordwert von 1,47 Bio. Dollar

10:30 Uhr  |  Redaktion
Laut dem Bureau of Economic Analysis stiegen die Zinszahlungen der US-Regierung im dritten Quartal 2025 auf einen Rekordwert von 1,47 Billionen US-Dollar, bestehend aus 1,20 Billionen US-Dollar an Zahlungen des Bundes und 0,27 Billionen US-Dollar an Zahlungen der Bundesstaaten und Kommunen. Dies entspricht einem Anstieg von 3,2% gegenüber dem dritten Quartal 2024 und unterstreicht die steigenden Kosten für den Schuldendienst angesichts der erhöhten Zinssätze, so schreibt Econovis auf X.



Die Bundesregierung hat vermutlich keine andere Wahl, als unter der Last ihrer eigenen Schulden zusammenzubrechen. Die Situation wird bereits als eine „Schuldenkrise” bezeichnet. Auf X schreibt The Kobeissi Letter:

„Die US-Schuldenkrise verschärft sich:

Die Zinszahlungen der US-Regierung belaufen sich nun auf einen Jahresrekord von 1,47 Billionen US-Dollar. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Zinszahlungen des Bundes im Vergleich zum Vorjahr um +5% auf 1,20 Billionen US-Dollar gestiegen sind, was einem Allzeithoch entspricht. Die Zinskosten des Bundes haben sich in den letzten vier Jahren verdoppelt.

Unterdessen sanken die Zinszahlungen der Bundesstaaten und Kommunen im Jahresvergleich um 3% auf 270 Milliarden Dollar, den niedrigsten Stand seit dem ersten Quartal 2023. Dies liegt jedoch etwa 80 Milliarden Dollar über dem Niveau von 2007 vor der Finanzkrise von 2008. Infolgedessen sind die Zinsausgaben des Bundes, der Bundesstaaten und der Kommunen in Prozent des BIP auf 4,7% gestiegen und damit fast so hoch wie seit 27 Jahren nicht mehr.

Die Bezeichnung 'Schuldenkrise' ist eine Untertreibung.“


Zeitgleich mit der Veröffentlichung der US-Schuldenzinsdaten erreichte Silber ein weiteres neues Allzeithoch. Ob dies in irgendeinem Zusammenhang steht, ist unklar.


© Redaktion GoldSeiten.de


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