In einem kürzlich geführten Interview mit Palisades Gold gab Lyn Alden, Gründerin von Lyn Alden Investment Strategy, Einblicke in die makroökonomische Lage und konzentrierte sich dabei auf die fiskalischen Herausforderungen, mit denen die USA konfrontiert sind. Alden hob den Übergang des Landes von einer restriktiven zu einer lockeren Geldpolitik hervor. Dieser werde durch große strukturelle Defizite und ein komplexes monetäres Umfeld vorangetrieben.
Sie erklärt, dass Schwellenländer mit einer raschen Währungsabwertung konfrontiert sind, während Industrieländer wie die USA aufgrund der globalen Nachfrage nach ihrer Währung und ihrer Finanzinfrastruktur über mehr Flexibilität verfügen.
Alden zog historische Parallelen zu den 1940er- bis 1970er-Jahren und wies darauf hin, dass der Besitz von Sachwerten in Zeiten der geldpolitischen Expansion entscheidend ist. Sie empfiehlt eine Diversifizierung in knappe Vermögenswerte wie Aktien, Immobilien, Edelmetalle und Rohstoffe, während überbewertete Anlagen vermieden werden sollten.
In Bezug auf die Demografie stellte Alden die Vorstellung infrage, dass alternde Bevölkerungen deflationär wirken. Sie argumentiert, dass Sozialleistungssysteme und der anhaltende Konsum älterer Generationen die Inflation anheizen könnten.
Die Expertin wies auch auf attraktive Investitionsmöglichkeiten in unterbewertete Vermögenswerte mit langfristigem Potenzial hin, darunter Regionalbanken, Bitcoin, Energieinfrastruktur und ausgewählte internationale Märkte in Japan, Lateinamerika und Südostasien.
Sie betrachtet das aktuelle wirtschaftliche Umfeld als Teil eines umfassenderen "vierten Wandlungszyklus", der durch politische Volatilität und strukturelle wirtschaftliche Herausforderungen gekennzeichnet ist. Sie rät Anlegern, diversifiziert und anpassungsfähig zu bleiben, um sich auf eine schrittweise wirtschaftliche Anpassung einzustellen.
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