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Gold bleibt unterinvestiert: BofA prognostiziert Anstieg auf 5.000 $ pro Unze

09:51 Uhr  |  Redaktion
Die Bank of America (BofA) bleibt laut Kitco News hinsichtlich des Potenzials von Gold für das Jahr 2026 optimistisch und prognostiziert einen Anstieg auf 5.000 $ pro Unze. Michael Widmer, Leiter der Metallforschung bei der BofA, erklärte, dass Goldrallys in der Regel ihren Höhepunkt erreichen, wenn die ursprünglichen Auslöser nachlassen und nicht nur aufgrund steigender Preise.

Zwar räumte er ein, dass der Markt "überkauft" sei, betonte jedoch, dass Gold nach wie vor unterinvestiert sei – insbesondere im Hinblick auf die Portfoliodiversifizierung –, sodass noch erheblicher Spielraum für Wachstum bestehe.

Die BofA prognostiziert einen Anstieg des Goldpreises auf 5.000 $ pro Unze in 2026, wobei sie einen Anstieg der Investitionsnachfrage um 14% voraussetzt. Die Investitionsnachfrage, insbesondere von Privatanlegern, ist bereits stark gestiegen. Goldgedeckte börsengehandelte Fonds (ETFs) verzeichnen dabei die höchsten Zuflüsse seit 2020.

Widmer merkte an, dass vermögende Privatpersonen nur zögerlich investieren und lediglich 0,5% ihres Portfolios in Gold halten. Da traditionelle 60/40-Portfolios jedoch zunehmend kritisch hinterfragt werden, könnte sich dies im Jahr 2026 ändern und zu mehr Investitionen in Gold führen.

Auch die Zentralbanken, deren Goldreserven in diesem Jahr die US-Staatsanleihen übertroffen haben, sind eine wichtige Nachfragequelle. Derzeit halten sie etwa 15% ihrer Reserven in Gold. Widmer glaubt, dass die Zentralbanken ihre Allokation auf etwa 30% optimieren könnten, was den Goldpreis weiter stützen würde.

Angesichts der starken Performance von Gold im Jahr 2025 geht Widmer davon aus, dass Portfoliomanager diesem Metall im Jahr 2026 mehr Aufmerksamkeit schenken werden. Er merkte außerdem an, dass eine Lockerung der US-Geldpolitik oder Zinssenkungen weitere Preisanstiege auslösen könnten.

Historisch gesehen ist der Goldpreis in Lockerungszyklen, in denen die Inflation über 2% liegt, durchschnittlich um 13% gestiegen. Da die Märkte für 2026 zwei Zinssenkungen erwarten, könnte Gold seinen Aufwärtstrend fortsetzen und seine Rolle als wichtige Anlageklasse zur Diversifizierung weiter festigen.


© Redaktion GoldSeiten.de



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